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Jannik Sinner setzte sich in den USA gegen Sebastian Korda durch. © APA/getty / Mitchell Layton

2 Sätze, 2 Tiebreaks: Sinners US-Abenteuer geht weiter

Jannik Sinner (ATP 24) hat beim ATP-500-Turnier in Washington den Sprung ins Viertelfinale geschafft – und dabei auch eine kurze Schwächephase mit Bravour gemeistert.

Sinner setzte sich am Donnerstagabend (MESZ) im Achtelfinale gegen den US-Amerikaner Sebastian Korda (ATP 45) nach 2 Sätzen und 2 Tiebreaks jeweils mit 7:6 (7:3) durch. Vor allem im 2. Satz bewies der junge Sextner in einer für ihn schwierigen Phase starke Nerven und drehte einen fast verloren geglaubten Satz noch souverän.


Von Beginn an hatten sich Sinner und sein Doppelpartner Korda ein spannendes Tennismatch geliefert. Nachdem beide ihre Aufschläge im ersten Satz bis zum 5. Game relativ souverän durchbrachten, vergab Sinner beim Stand von 2:2 schließlich gleich 3 Breakchancen. Beim Stand von 4:4 machte es der 19-jährige Pusterer schließlich besser und nutzte den zweiten Breakball. Gleich im nächsten Game kassierte Sinner aber das Rebreak zum 5:5. Anschließend brachten wiederum beide das Aufschlagsspiel durch, womit es ins Tiebreak ging. Zum richtigen Zeitpunkt gelangen hier Sinner 2 Mini-Breaks infolge, bei eigenem Aufschlag sicherte er sich dann schließlich den Satz im Tiebreak (7:3).

Im 2. Satz kassierte der Sextner im 5. Game das Break zum 2:3. Nun spielte Korda groß auf, das Momentum lag jetzt klar auf Seiten des 21-jährigen US-Amerikaners. Nach der 4:2-Führung gelang ihm ein weiteres Break zum 5:2, in dieser Phase tat sich Sinner schwer – bewies jedoch einmal mehr Moral und Nervenstärke. Ohne Punktverlust gelang Sinner das Rebreak zum 3:5. Nach dem 4:5 schaffte er das Break zum Ausgleich. Das Momentum war nun komplett zum Südtiroler gewechselt. Sinner drehte das Spiel und ging 6:5 in Führung. Korda meldete sich jedoch nochmals zurück und konnte bei eigenem Aufschlag ausgleichen.

Sinner musste in beiden Sätzen ins Tiebreak. © APA/getty / Mitchell Layton



Genauso wie im ersten Satz ging es auch im zweiten ins Tiebreak. Der erste Punkt ging hier bei Aufschlag Sinner an Korda. Dann jedoch drehte der Sextner groß auf, machte 6 Punkte in Folge. Anschließend vergab er bei eigenem Aufschlag die ersten 2 Matchbälle. Durch einen Doppelfehler des US-Amerikaners wurde dann das Spiel schließlich entschieden. Damit stand nach 1:56 Stunden Spielzeit fest: Jannik Sinner steht im Viertelfinale des ATP-500-Turniers in Washington. Dort trifft der Südtiroler am Freitagabend (MESZ) auf den US-Amerikaner Steve Johnson (ATP 81).

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