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Jannik Sinner ist im Viertelfinale beim ATP-Turnier in Doha gescheitert. © ANSA / NOUSHAD THEKKAYIL

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Jannik Sinner ist im Viertelfinale beim ATP-Turnier in Doha gescheitert. © ANSA / NOUSHAD THEKKAYIL

„Alles kein Desaster“: Sinner hält den Kopf hoch

Jannik Sinner ist im Viertelfinale beim ATP-Turnier von Doha ausgeschieden. Die Zahlen sind dennoch ein Zeichen für seine unheimliche Konstanz.

Niederlagen sind im Fall von Jannik Sinner rar gesät. Geht der Weltranglistenzweite aus dem Pustertal als Verlierer vom Platz, ist das mediale Interesse daher umso größer – so auch nach seinem Viertelfinal-Aus gegen Jakub Mensik beim ATP-Turnier in Doha (6:7, 6:2, 3:6). Sein tschechischer Bezwinger sorgte damit für das Ende einer unglaublichen Serie.


Zuletzt hatte Sinner vor eineinhalb Jahren in zwei aufeinanderfolgenden Turnieren eine Niederlage hinnehmen müssen. Damals war dies in Wimbledon und beim ATP-Masters in Montreal (jeweils Viertelfinale) der Fall, nun folgte auf das dramatische Halbfinale bei den Australian Open gegen Novak Djokovic (6:3, 3:6, 6:4, 4:6, 4:6) der Viertelfinal-Dämpfer gegen Mensik. In diesem Zeitraum lag sonst immer mindestens ein Titel zwischen zwei Pleiten.

Sinner lässt sich nicht verunsichern

Ein Zeichen für die unheimliche Konstanz, welche Sinner seit geraumer Zeit bietet. Seit Beginn der Saison 2024 steht er bei 138 Siegen und 14 Niederlagen. Das entspricht einer Siegquote von eindrucksvollen 90,8 Prozent. Von dem Aus in Katar muss sich der Südtiroler daher nicht verunsichern lassen.

Jakub Mensik und Jannik Sinner in Doha. © ANSA / NOUSHAD THEKKAYIL

Jakub Mensik und Jannik Sinner in Doha. © ANSA / NOUSHAD THEKKAYIL


„Die Partie ist so gelaufen, wie sie gelaufen ist. Jetzt geht es darum zu sehen, wo ich mich verbessern kann“, erklärte er nach der Partie im Interview mit Sky Sport Italia. „Wir sind gelassen, das ist alles kein Desaster. Wir arbeiten daran, so viele Spiele zu gewinnen möglich. Das sind eben Momente, die man auf diesem Weg erlebt.“
„Ich bleibe ganz ruhig und bin von unserer Arbeit überzeugt. Sie wird sich bezahlt machen.“ Jannik Sinner

Anfang März steht mit dem Masters-Turnier von Indian Wells das nächste Highlight im Turnierprogramm von Sinner an. Als Hartplatzexperte gilt der 24-Jährige dort natürlich als Favorit, in den Jahren 2023 und 2024 erreichte er in Kalifornien jeweils das Halbfinale. „In Indian Wells will ich in meinen Rhythmus zurückfinden“, führte er aus, ehe er unterstrich: „Aber ich wiederhole: Es ist nichts Schwerwiegendes passiert. Wir bauen einfach wieder etwas Selbstbewusstsein auf. Ich bleibe ganz ruhig und bin von unserer Arbeit überzeugt. Sie wird sich bezahlt machen.“

Schlagwörter: Tennis ATP Doha Jannik Sinner

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