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Jannik Sinner ballt die Siegerfaust: Er steht im Finale von Wimbledon. © ANSA / DANIEL HAMBURY

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Jannik Sinner ballt die Siegerfaust: Er steht im Finale von Wimbledon. © ANSA / DANIEL HAMBURY

AUDIO | Nach Halbfinal-Gala: Das sagt Jannik Sinner

Mit einer Machtdemonstration ist Jannik Sinner am Freitag ins Finale von Wimbledon eingezogen. Was der Sextner Superstar danach sagte und wie er sich vor dem großen Endspiel am Sonntag ablenkt, erzählte er auf der Pressekonferenz.

Der alte Sinner ist zurück: Das ist der Tenor nach dem phänomenalen Halbfinalsieg des Sextners über Novak Djokovic. Der beste Tennisspieler der Welt fertigte den Grand-Slam-Rekordsieger am Freitag in drei Sätzen humorlos ab. Bemerkenswert ist das vor allem, weil Sinner in der aktuellen Wimbledon-Ausgabe bisher noch nicht so brilliert hat, wie man es von ihm gewohnt ist. Doch pünktlich zur wichtigsten Zeit hat der Pusterer seine Top-Form wiedergefunden.


Bei der anschließenden Pressekonferenz blickte Sinner auf das Match zurück – und stand auch unserem Redakteur Stefan Peer Rede und Antwort.

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Auch Sinners Zweitrunden-Aus bei den French Open war wieder Thema. „Ich spiele meiner Meinung nach eine ausgezeichnete Saison, ich habe viele Turniere gewonnen und nur wenige Niederlagen kassiert. In Roland Garros hatten wir diese Probleme, die wir versuchen, in den Griff zu bekommen. Einige neue Sachen, die wir probiert haben, funktionieren schon mal gut“, so Sinner.

Jetzt guckt er die Fußball-WM

Wie er sich nun die Zeit bis zum Finale vertreibt? „Ich mag es, Zeit mit meinem Team und meinen Freunden zu verbringen. Morgen (Samstag, Anm. d. Red.) spielt England am Abend, das werde ich mir angucken. Ich schaue in letzter Zeit gerne und oft die Spiele der Fußball-WM. Und ansonsten genieße ich einfach den Moment, weil ich weiß, dass solche Momente selten sind.“

Sinner herzt seinen Gegner Novak Djokovic. © ANSA / DANIEL HAMBURY

Sinner herzt seinen Gegner Novak Djokovic. © ANSA / DANIEL HAMBURY


Gegen Finalgegner Alexander Zverev hat Sinner zuletzt neun Mal in Folge gewonnen, der Deutsche ist so etwas wie der Lieblingsgegner des Südtirolers. Davon will der Sextner aber nichts wissen. „In einem Grand-Slam-Finale unterschätzt du niemanden. Er serviert sehr stark, das ist auf diesem Belag enorm wichtig. Ich schaue einfach, meine Sachen richtig zu machen.“ Das Endspiel in Wimbledon steigt am Sonntag um 17 Uhr (MESZ).

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