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Matteo Berrettini hat sich nicht schwer verletzt. © APA/afp / JULIEN DE ROSA

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Matteo Berrettini hat sich nicht schwer verletzt. © APA/afp / JULIEN DE ROSA

Aufatmen bei Berrettini: Wimbledon nicht in Gefahr

Turbulenter hätte Roland Garros für Matteo Berrettini nicht verlaufen können. Zunächst erreichte er sensationell das Viertelfinale, wo er aber verletzt aufgeben musste und zur tragischen Figur wurde. Jetzt gab der Italiener für die Rasensaison Entwarnung.

Nachdem Matteo Berrettini in Paris den ersten Satz des Viertelfinals gegen Matteo Arnaldi verloren hatte, zwickte in der Hüfte ein Muskel. Der 30-Jährige nahm eine medizinische Auszeit in Anspruch, musste aber verletzt aufgeben und somit seinem Landsmann den Vortritt lassen. Anschließend wurde in seinem Lager das Schlimmste befürchtet, zumal der ehemalige Wimbledon-Finalist in seiner Karriere schon unzählige Male von Verletzungen ausgebremst wurde.


Am Montag meldete sich Berrettini in den sozialen Medien jedoch mit einer frohen Botschaft zu Wort. „Ich verlasse Paris mit einem Lächeln – einerseits wegen der großartigen Matches, die ich gespielt habe, andererseits, weil die Untersuchungen der letzten Tage keine signifikanten Muskelverletzungen ergeben haben. Ich arbeite schon an meiner Genesung und das Ziel ist es, mit der bestmöglichen Form nach Wimbledon zu kommen“, schreibt Berrettini.

Ein Favoritenschreck in Wimbledon

Der Weltranglisten-48. ist einer der wenigen Rasenspezialisten auf der ATP Tour. Seine Siegquote liegt auf diesem Belag bei knapp 78 Prozent und damit deutlich höher als jene auf Sand (70 Prozent) und Hartplatz (57 Prozent). Vier Titel stehen ihm auf Gras zu Buche – jeweils zwei im Queen’s Club in London und in Stuttgart. Das Wimbledon-Finale 2021 verlor er in vier Sätzen gegen Novak Djokovic.

Musste in Paris aufgeben: Matteo Berrettini © APA/afp / JULIEN DE ROSA

Musste in Paris aufgeben: Matteo Berrettini © APA/afp / JULIEN DE ROSA


Sicher ist: Sollte er wie erhofft rechtzeitig fit werden, würden in London alle Topfavoriten ein Duell mit dem Italiener verhindern wollen. Da er jedoch ungesetzt ist, könnte er bereits in der ersten Runde auf Jannik Sinner & Co. treffen.

„Während dieser zwei Wochen und besonders nach meiner Aufgabe habe ich so viel Liebe und Unterstützung gespürt, dass ich wieder einmal dankbar war, eine so großartige Familie, ein tolles Team, Freunde und eine treue Fangemeinde hinter mir zu haben“, schließt Berrettini seinen Beitrag ab.

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