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Hoch erfreut: Jannik Sinner © ANSA / JOHN G. MABANGLO

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Hoch erfreut: Jannik Sinner © ANSA / JOHN G. MABANGLO

„Bedeutet mir viel“: Platzt Sinners Indian-Wells-Knoten?

Mit einer exzellenten Vorstellung gegen Alexander Zverev (ATP 4) hat sich Jannik Sinner ins Finale des Masters-1000-Turniers von Indian Wells gespielt. Dort trifft der Südtiroler nun auf Daniil Medvedev. Im Vorfeld zeigte er sich angesichts seiner starken Form hochzufrieden.

Alexander Zverev hatte im Turnierverlauf durch aggressives Tennis beeindruckt. Seine bisherigen Kontrahenten spielten jedoch nicht mit jener Wucht und jener Präzision, die Sinner am Samstagabend in der kalifornischen Wüste an den Tag legte. Scheinbar mühelos entschärfte er den Zverev-Service. Dreimal gelang ihm ein Break, gleichzeitig kassierte er kein einziges. Insgesamt schlug er 16 Gewinnschläge und nur sechs (!) unerzwungene Fehler.


„Ich bin sehr glücklich“, sagte Sinner nach dem 6:2, 6:4-Sieg. „Ich habe mich im Turnierverlauf gesteigert, mein Spiel verbessert. Das ist das Wichtigste für mich. Ich finde, dass ich eine ausgezeichnete Leistung geboten habe. Er ist hingegen etwas unter seinen Möglichkeiten geblieben. Die Breaks in beiden Sätzen haben mir das nötige Selbstvertrauen verliehen.“ Sinner habe seiner Meinung nach in den wichtigen Momenten – wie etwa beim einzigen Zverev-Breakball – sehr gut serviert.

Kennen und schätzen sich: Alexander Zverev und Jannik Sinner © ANSA / JOHN G. MABANGLO

Kennen und schätzen sich: Alexander Zverev und Jannik Sinner © ANSA / JOHN G. MABANGLO


Gleichzeitig sei sein Return einer der Schlüssel zum Erfolg gewesen. „Ich habe mir vor dem Spiel vorgenommen, meine Position so viel wie möglich zu variieren, um ihm keine Anhaltspunkte zu geben. Jedes Match gegen Alexander ist sehr hart. Deshalb habe ich mich auch auf diese Begegnung gefreut“, erzählt der Weltranglistenzweite.

Medvedev bricht Alcaraz-Serie

Sinner steht damit erstmals in Indian Wells im Endspiel, das am Sonntag um 22 Uhr stattfindet. Die ersten zwei Halbfinals hatte er jeweils gegen Carlos Alcaraz verloren. „Das ist eine schöne Errungenschaft und bedeutet mir viel. Ich weiß schon jetzt, dass mich im Finale eine extrem schwere Aufgabe erwartet – egal, auf wen ich treffe“, erklärte Sinner.

Daniil Medvedev ist Sinners Finalgegner. © APA / MATTHEW STOCKMAN

Daniil Medvedev ist Sinners Finalgegner. © APA / MATTHEW STOCKMAN


Letztendlich wurde es Daniil Medvedev, der Alcaraz beim 6:3, 7:6-Sieg die erste Niederlage in der laufenden Saison zufügte. Der Russe hatte zuletzt viermal in Serie gegen den Spanier verloren. Sinner liegt in der Bilanz mit Medvedev mit 8:7 vorn, wobei er acht der letzten neun Matches für sich entschied – darunter die letzten drei. Das letzte Spiel datiert aus den ATP Finals 2024.

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