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Lorenzo Sonego wurde von den Fans mit einem Applaus verabschiedet. © ANSA / TOLGA AKMEN

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Lorenzo Sonego wurde von den Fans mit einem Applaus verabschiedet. © ANSA / TOLGA AKMEN

Bitteres Wimbledon-Aus für zwei Azzurri

Mit Jannik Sinner und Flavio Cobolli stehen zwei Italiener in der Runde der letzten 16 in Wimbledon. Eigentlich hätten es aber vier Azzurri sein können – zwei Tennisspieler aus dem Stiefelstaat schieden am Samstag in der dritten Runde aus.

Während Flavio Cobolli den Einzug ins Achtelfinale am Samstag perfekt gemacht hatte, ist Wimbledon 2026 für Lorenzo Sonego und Matteo Berrettini bereits zu Ende. Die beiden Azzurri verloren ihr jeweiliges Dritt-Runden-Match am Samstag und müssen damit bereits jetzt ihre Koffer packen.


Lorenzo Sonego (ATP 69) musste gegen den Weltranglisten-Siebten Taylor Fritz ran. Das Spiel begann für den 31-Jährigen optimal: Beim Stand von 2:2 holte sich Sonego ein Break, das es ihm ermöglichte, den Satz mit 6:4 für sich zu entscheiden. Im zweiten Satz drehte Fritz dann auf, beim Azzurro dagegen häuften sich die Unsicherheiten. Durch ein Break und einen 6:3-Satzgewinn gelang dem US-Boy der Ausgleich.

Berrettini gelingt beinahe das Comeback

Der dritte Satz verlief ähnlich wie der zweite: Wieder war Fritz etwas kaltschnäuziger, holte sich beim Stand von 1:1 ein Break und ließ sich den Satz schließlich nicht mehr nehmen. Im möglichen Entscheidungssatz brachten beide Spieler ihre Aufschlagsspiele erfolgreich durch, weshalb es ins Tie Break ging. Dort verwandelte Fritz seinen ersten Matchball nach 2.35 Stunden.

Matteo Berrettini ist ausgeschieden. © APA/afp / HENRY NICHOLLS

Matteo Berrettini ist ausgeschieden. © APA/afp / HENRY NICHOLLS

Deutlich knapper lief das Match des Matteo Berrettini (ATP 51). Der Römer musste gegen Grigor Dimitrov eine bittere Niederlage nach fünf Sätzen einstecken. Nachdem der Bulgare die ersten beiden Sätze mit 6:3 und 6:4 für sich entschied, deutete vieles auf einen lockeren Dimitrov-Sieg hin. Doch Berrettini, der zuletzt stark in Form war, kämpfte sich ins Spiel zurück und schaffte tatsächlich den 2:2-Ausgleich. Im letzten Satz hatte Dimitrov schließlich doch den längeren Atem.

Ebenfalls ins Achtelfinale eingezogen sind am Samstag Alex De Minaur, Arthur Fery, Jiri Lehecka, Flavio Cobolli, Alexander Zverev und Alexander Bublik. Die ersten Matches werden am Sonntag bestritten, ab 18 Uhr ist auch Jannik Sinner gegen den Japaner Shintaro Mochizuki gefordert.

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