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Im Oktober gab es keinen Sieg im Einzel für Andreas Seppi (Tonelli) Zwei der vier Niederlagen kamen gegen David Goffin

Der "schwarze Oktober" von Andreas Seppi

Vier Turniere hat Andreas Seppi im Oktober bestritten. Und viermal scheiterte der 31-jährige Kalterer im Einzel in der ersten Runde. Nach einer Verletzung am linken Fuß, die Seppi sogar beim Davis Cup Match gegen Russland zum Zuschauen verdammte, kam der Überetscher nicht so recht auf Trab. SportNews analysiert die vier Partien des Südtiroler Tennisprofis.

Den rabenschwarzen Monat Oktober hat David Goffin, aktuell die Nummer 17 der Welt, eröffnet und nun (hoffentlich) auch beendet. Denn der Sartori-Schützling zog gegen Goffin Anfang des Monats in Peking den Kürzeren und musste sich dem Belgier auch Anfang dieser Woche beim ATP Turnier in Basel geschlagen geben. Zwei Partien, die komplett gegensätzlich verlaufen sind. Denn während Seppi in China noch komplett auf verlorenem Posten war, konnte er sich in der Schweiz wesentlich steigern und war gegen seinen 24-jährigen Konkurrenten alles andere als chancenlos.

In Peking endete die Partie 3:6, 3:6 aus Sicht Seppis, der vor allem in den entscheidenden Momenten von der Rolle war. Er konnte nur 33 Prozent der Breakbälle abwehren und gar nur 25 Prozent seiner Chancen bei Aufschlag seines Kontrahenten nutzen. Außerdem zeigte der Kalterer große Schwierigkeiten beim ersten Aufschlag von Goffin, was nur sechs erzielte Punkte unterstreichen.


Seppi-Goffin: In Basel war es ein Kampf auf Messers Schneide

In Basel klang die Musik ganz anders. Seppi machte als Rückschläger beim ersten Aufschlag mehr Punkte als Goffin (17:15) und war auch bei seinem eigenen ersten Aufschlag erfolgreicher als der Belgier (33:29). Auch bei den Breakchancen setzte sich der Aufwärtstrend fort, denn Seppi konnte 67 Prozent der Breakmöglichkeiten von Goffin abwehren und 50 Prozent seiner eigenen nutzen. Trotzdem verließ nach dem letzten Ballwechsel nicht Andreas Seppi den Platz als Sieger, der sich knapp in drei Sätzen 6:3, 4:6, 4:6 geschlagen geben musste.


Master 1000 in Shanghai: Eine verlorene Chance

Zwischen den beiden Duellen mit Goffin war Andreas Seppi auch beim Master 1000 in Shanhai dabei, sowie beim ATP 500 in Wien im Einsatz. In Shanghai zog der Sartori-Schützling gegen den US-Amerikaner Steve Johnson den Kürzeren, der im Tiebreak des dritten Satzes die Oberhand behielt. Zuvor konnte der Südtiroler zwei Matchbälle nicht nutzen. Eine bittere Niederlage, denn der Kalterer hatte 14 Breakbälle, verwertete aber nur deren vier. Als Rückschläger konnte Seppi nur 37 Prozent der Zähler erzielen, während Johnson auf einen Wert von 44 Prozent kam.

Johnson konnte in diesem Match 60 erste Aufschläge servieren, von denen er 48 Mal selbst den Punkt machte. Seppi machte 50 gültige erste Aufschläge, aber nur 32 Mal ging der Zähler auch an den Kalterer. Zu wenig, um in die zweite Runde einzuziehen.


"Mister Ace" Karolvic verzeiht keine Fehler

Eine gute Leistung, wenn man die Nummern von Andreas Seppi im Detail betrachtet, zeigte der "Azzurro" schließlich in Wien, wo er gegen Ivo Karlovic (der später in Basel Wawrinka ausschalten sollte) den Kürzeren zog. Seppi hat gegen den Rekordhalter an Assen aller Zeiten 60 Prozent seiner eigenen Aufschläge übers Netz gebracht und auch 72 Prozent der Zähler an Land gezogen. Doch das einzige Break (bei fünf Chancen für Karlovic) brach Seppi letzten Endes das Genick, der im ersten Satz auch das Tiebreak abgeben musste.

Autor: sportnews

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