
Kann seinen Titel in Peking nicht verteidigen: Jannik Sinner © ANSA / JESSICA LEE
Die nächste Absage: Sinner fehlt auch in Peking
Jannik Sinner muss sein Comeback ein weiteres Mal verschieben: Der Sextner gab am Freitag seinen Startverzicht für das ATP-500-Turnier in Peking bekannt.
25. September 2026
Von: leo/dpa
„Es tut mir sehr leid bekanntzugeben, dass ich nicht in der Lage sein werde, in diesem Jahr in Peking zu spielen. Meinem Knie geht es nicht so gut, wie ich es gerne hätte, und ich bin noch nicht bereit für Wettkämpfe“, sagte Sinner in einem auf seinen Social-Media-Kanälen geposteten Video: „Aber ich werde alles Mögliche tun, um so schnell wie es geht wieder auf dem Platz zu sein.“
Der Südtiroler hatte zuletzt vor fast zweieinhalb Monaten im gegen Alexander Zverev gewonnenen Wimbledon-Finale ein offizielles Match bestritten. Seitdem fällt der fünfmalige Grand-Slam-Turniergewinner wegen einer Knieverletzung aus. Zuletzt hatten italienische Medien berichtet, dass der 25-Jährige in Peking sein Comeback geben werde. Nun kam jedoch erneut alles anders.
Durch seinen Startverzicht in Peking kann Titelverteidiger Sinner seine 500 Punkte aus dem Vorjahr nicht verteidigen. Damit werden seine Chancen, das Jahr als Nummer 1 der Welt zu beenden, immer kleiner. Zurzeit liegt Zverev in der Weltrangliste noch 1.470 Zähler hinter dem Sextner, in der Jahreswertung jedoch 800 Punkte vor Sinner.
Zverevs große Chance
Zverev, der im Vorjahr bereits im Viertelfinale ausgeschieden war, geht nun beim 500er-Turnier in Peking als topgesetzter Spieler an den Start und kann seine Ausgangslage im Kampf um die Nummer eins weiter verbessern. Zurzeit ist der 29-Jährige beim Laver Cup in London dabei. Bei dem Showevent mit einem Team Europa und einem Team Welt werden keine Weltranglistenpunkte vergeben.Profil bearbeiten
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