S+
Jannik Sinner hatte körperliche Probleme. © ANSA / SEBASTIEN NOGIER

T Tennis

Jannik Sinner hatte körperliche Probleme. © ANSA / SEBASTIEN NOGIER

Ein kurioser Sinner-Sieg in Monte Carlo

Jannik Sinner ist beim Masters in Monte Carlo ins Viertelfinale eingezogen. Allerdings hatte die Nummer zwei der Welt am Donnerstag mit körperlichen Problemen zu kämpfen.

In der Mittagshitze von Monte Carlo hatte Sinner gegen den Tschechen Tomas Machac (ATP 53) viel mehr Mühe als gedacht und wirkte körperlich ausgelaugt. Am Ende setzte sich der Südtiroler aber nach zwei Stunden und einer Minute mit 6:1, 6:7 und 6:3 durch.


Während Sinner im ersten Satz kurzen Prozess machte, war der zweite Durchgang dann kurios. Beim Stand von 2:2 hatte Machac seinen ersten Breakball im Match und nutzte diesen gleich. Anschließend nahm der Tscheche Sinner ein weiteres Mal das Aufschlagspiel ab. Doch der Südtiroler schlug zurück – und schaffte ebenfalls zwei Breaks in Folge. Im Tiebreak, in dem ihm nur drei Punkte gelangen, hatte Sinner dann zunehmend mit Schmerzen zu kämpfen und griff sich immer wieder an den Rücken.

Der Arzt muss kommen

Ausgerechnet als es dann besser lief und Sinner im dritten Satz mit 3:2 (und Break) führte, nahm er sich ein Medical Timeout. Der Pusterer klagte dabei über Übelkeit und bekam dann vom Arzt eine Tablette. Auch Machac ließ sich gleichzeitig an seinem rechten Arm behandeln. Anschließend ging es zumindest bei Sinner wieder körperlich aufwärts und der Sextner machte das Spiel am Ende doch noch souverän zu.

Tomas Machac nahm Sinner einen Satz ab. © ANSA / SEBASTIEN NOGIER

Tomas Machac nahm Sinner einen Satz ab. © ANSA / SEBASTIEN NOGIER


Sinner könnte schon in dieser Woche den ersten Rang in der Weltrangliste zurückerobern, wenn er das Viertelfinale erreicht und dann eine Runde weiterkommt als Carlos Alcaraz. In Monte Carlo war der Sextner bis dato noch nie weiter als in die Runde der letzten vier gekommen. Überhaupt gewann Sinner bis dato erst ein Sandturnier – vor knapp vier Jahren in Umag. In Monte Carlo will der 24-Jährige also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: seinen ersten Masters-Titel auf der roten Asche und damit gleichzeitig die Spitzenposition im ATP-Ranking erreichen.

Jetzt gegen Aliassime

Im Viertelfinale am Freitag trifft Sinner in Monte Carlo auf Felix Auger-Aliassime (ATP 7). Der Kanadier gewann den ersten Satz gegen Casper Ruud (ATP 12) und profitierte dann von der Aufgabe des Norwegers. In der Vorschlussrunde bekäme es Sinner dann am Samstag mit dem brasilianischen Top-Talent Joao Fonseca oder dem Deutschen Alexander Zverev zu tun. Fonseca wies am Donnerstag den Römer Matteo Berrettini klar in die Schranken.
„Heute fehlte mir im zweiten Satz die Energie.“ Jannik Sinner

„Jetzt muss ich mich gut für Freitag erholen. Heute habe ich mich im zweiten Satz nicht gut gefühlt. Es fehlte die Energie und ich fühlte mich müde. Doch das kann einen Tag später schon wieder ganz anders aussehen. Ich bin jedenfalls zuversichtlich“, erklärte Sinner im Anschluss.

Kommentare (0)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben. Aktivierungslink erneut senden
Vervollständigen sie Ihre Profil-Angaben, um Kommentare zu schreiben.
Profil bearbeiten

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

© 2026 First Avenue GmbH