
Jannik Sinner zeigte sich nach dem Match enttäuscht. © APA/afp / WILLIAM WEST
„Es tut auf jeden Fall weh“: Sinners Worte nach der Niederlage
„Es war ein gutes Match von uns beiden. Ich hatte viele Chancen. Ich konnte sie nicht nutzen, und das ist das Ergebnis. Es tut auf jeden Fall weh“, fand Jannik Sinner am Freitag nach der bitteren Halbfinalniederlage bei den Australian Open gegen Novak Djokovic deutliche Worte.
30. Januar 2026
Von: am
Sinner musste sich in einem packenden Match in fünf Sätzen Djokovic geschlagen geben (hier geht es zum ausführlichen Bericht).
Er habe seine Chancen gehabt, besonders im letzten Satz, wies Sinner auf die acht dort liegen gelassenen Breakbälle hin. „Ich habe ein paar Dinge anders entschieden. Heute haben sie nicht funktioniert, aber so ist Tennis nun mal“, so der 24-jährige Sextner.
Für Djokovic hatte die Nummer zwei der Weltrangliste viel Lob über. Das Niveau des Serben habe ihn nicht überrascht. „Er hat 24 Grand Slams gewonnen. Wir kennen uns sehr gut, wissen, wie wir spielen“, erklärte Sinner. Djokovic habe „großartiges Tennis gespielt“.
Novak Djokovic (links) und Jannik Sinner lieferten sich ein spannendes Halbfinale. © APA/afp / WILLIAM WEST
„Das Level war unglaublich hoch, er hat mich bis ans Limit gepusht und verdient Applaus für seine Leistung“, sagte Djokovic über Sinner. Der Erfolg fühle sich „surreal an“, betonte der Serbe, der am Sonntag im Endspiel (9.30 Uhr MEZ) auf den Weltranglistenersten Carlos Alcaraz trifft. Der Spanier hatte zuvor den Deutschen Alexander Zverev in einem fünfeinhalbstündigen Duell mit 3:2 besiegt.
„Es fühlt sich schon heute so an, als hätte ich das Turnier gewonnen. Ich werde auch gegen die Nummer eins der Welt alles geben und versuchen, ihm Paroli zu bieten“, so Djokovic. Für den 38-jährigen Serben ist es sein elftes Finale in Melbourne, bisher hat er das Endspiel der Australian Open noch nie verloren.
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