
Myla (l.) und Charlene Federer (r.) mit ihrer Mutter Mirka (Mitte) auf den Rängen in Melbourne. © APA/afp / WILLIAM WEST
Federers Töchter sorgen bei Sinner-Match für Aufsehen
Die Australian Open locken seit jeher internationale Prominenz an, soweit nichts Neues. Allerdings wurden bei Jannik Sinners Auftaktmatch mehrere Besucher gesichtet, die ihre weltbekannten Nachnamen ansonsten nur selten in die Öffentlichkeit tragen.
20. Januar 2026
Von: fop
In der Rod Laver Arena verfolgten am Dienstag unter anderem Myla und Charlene Federer gemeinsam mit Cruz Hewitt das Geschehen und sorgten damit für besondere Aufmerksamkeit auf den Rängen. Dort wurde ihnen jedoch nur kurzes Entertainment geboten: Sinner gewann nach nur 70 Minuten, da sein Gegner Hugo Gaston nach zwei Sätzen aufgab.
Cruz Hewitt ist der 17-jährige Sohn von Lleyton Hewitt, mehrfacher Grand-Slam-Sieger und frühere Nummer eins der Tenniswelt. Hewitt Junior ist selbst Tennisprofi. Er scheiterte bei den Australian Open im Einzel in der ersten Quali-Runde, steht aber noch im Doppel im Einsatz.
Besondere symbolische Bedeutung
Für die Töchter von Tennis-Ikone Roger Federer hat der Melbourne-Besuch dagegen eine besondere symbolische Bedeutung. Myla und Charlene waren noch nicht geboren, als ihr Vater hier vor 26 Jahren erstmals bei einem Grand-Slam-Turnier aufschlug und den Grundstein für eine der größten Karrieren der Sporthistorie legte. Nun kehrten sie an jenen Ort zurück, an dem Federer Tennisgeschichte schrieb – diesmal als begeisterte Zuschauerinnen.Der Auftritt in Melbourne ist Teil eines Familienausflugs zu den Australian Open 2026. Roger Federer, der seine aktive Karriere 2022 beendet hat, reist gemeinsam mit seinen vier Kindern durch Australien. Neben den 16-jährigen Zwillingen Myla und Charlene sind auch die 11-jährigen Leo und Lenny und Federers Ehefrau Mirka mit dabei. Sie nutzen die Turniertage, um Matches zu besuchen, Erinnerungsfotos zu knipsen und den Tennissport hautnah zu erleben.
Federers Familien-Trip in Down Under
Für Federer selbst war es eine emotionale Rückkehr. Bei der Eröffnungsfeier der Australian Open stand der 20-fache Grand-Slam-Sieger erstmals seit sechs Jahren wieder in der Rod Laver Arena, wo er unter anderem mit seinem langjährigen Rivalen Andre Agassi ein Show-Doppel spielte. Ein Moment, den sich seine Familie nicht entgehen lassen wollte – und der einmal mehr zeigte, dass die Verbindung zwischen Roger Federer und Melbourne auch nach dem Karriereende ungebrochen ist.Profil bearbeiten
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