
Tennis-Superstar Jannik Sinner. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / CARMEN MANDATO
„Für Mama war es hart“: Sinners Worte gehen unter die Haut
Tennis-Superstar Jannik Sinner hat sich nach seinem Triumph in Madrid von seiner emotionalen Seite gezeigt. Seine Worte gehen unter die Haut.
04. Mai 2026
Von: det
Am frühen Montagnachmittag ist Jannik Sinner in Rom gelandet – und wurde dort wie ein Popstar empfangen. Der Sextner ist beim anstehenden Masters-Turnier in Italiens Hauptstadt die ganz große Attraktion – und derjenige, der für den totalen Ausnahmezustand sorgen wird. Doch bevor der Wahnsinn in Rom beginnt, hat Sinner die Tennis- und Sportwelt mit seinen Aussagen tief berührt. Im Mittelpunkt: seine Familie.
Nach seinem historischen Triumph beim Masters-Turnier in Madrid ließ Sinner tief blicken. „Als ich 13 Jahre alt war, habe ich eine Entscheidung getroffen. Die Entscheidung war, mein Zuhause zu verlassen, um in ein Tenniscenter zu gehen. Das war hart für mich, aber noch härter für meine Eltern, vor allem war es hart für meine Mutter. Zu akzeptieren, den eigenen Sohn gehen zu lassen, ist nicht einfach. Es ist ja so, dass die Eltern ihren Sohn gerne aufwachsen sehen möchten“, so Sinner.
„Ich will so werden wie Mama und Papa: Dann weiß ich, dass ich ein guter Mensch bin.“ Jannik Sinner
Zeit mit der eigenen Familie zu verbringen – das sei etwas, das Sinner vermisse. „Oma und Opa, also die Eltern meiner Mama, leben beide noch. Ich kann meine Mama gut verstehen, dass sie zu Hause bleiben und so viel Zeit wie möglich mit ihnen verbringen möchte. Gleichzeitig würde auch ich gerne mehr Zeit bei meiner Familie sein“, so Sinner, der an seinen großen Rivalen Carlos Alcaraz denkt. „Es ist schön zu sehen, wie Carlos mit seiner Familie, mit seinem Bruder durch die Welt reist.“
Sinner hat deshalb einen Wunsch. „Wenn jemand später einmal nicht mehr da ist, dann bereut man das. Ich hoffe, ich kann in Zukunft mehr Zeit mit meinen Eltern, mit meinem Bruder, mit den Menschen, die ich liebe, verbringen. Meine Mama ist definitiv ein Vorbild, mein Papa genauso. Sie sind eine Inspiration für mich“, so die rührenden Worte von Sinner, der mit ebenso warmen Worten abschließt: „Ich möchte so werden wie sie, denn dann weiß ich, dass ich ein guter Mensch bin.“
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