„Habe mein Ziel erreicht“: Sinner zieht positive Bilanz
Ohne Satzverlust schlug Jannik Sinner am Freitag in der dritten Wimbledon-Runde den US-Amerikaner Jenson Brooksby. Gegenüber SportNews zeigte sich der 24-Jährige angesichts seiner Leistung erfreut.
03. Juli 2026
Von: leo
Jenson Brooksby ist einer der wenigen Rasenspezialisten auf der Tour. Dass Sinner den Weltranglisten-81. dennoch in drei glatten Sätzen schlug, stimmt positiv. „Ich glaube, dass es wichtig ist, sich langsam in die richtige Richtung zu bewegen. Heute habe ich schon besser gespielt als im letzten Match – und genau das war auch mein Ziel“, betonte der Weltranglistenerste.
Dieser bekommt es in der nächsten Runde mit dem Japaner Shintaro Mochizuki (ATP 151) zu tun, der überraschend den spanischen Newcomer Rafael Jodar (ATP 26) mit 1:6, 7:6, 6:4 und 6:4 in die Schranken wies. Es ist das erste Duell mit dem Asiaten, der zudem erstmals die zweite Woche eines Grand-Slam-Turniers erreicht hat. „Wenn einer in der vierten Runde steht, hat er es sich verdient“, betonte der Südtiroler.
Sinner erklärt die Ohr-Geste
Der Titelverteidiger ging auch auf die turbulenten letzten Momente des Matches ein, in denen er zunächst breakte, dann seinen Aufschlag wieder hergeben musste und schließlich zwei Matchbälle vergab. „Dass ich meinen Finger ans Ohr gehalten habe, ist sehr ungewöhnlich, aber ich habe das heute gebraucht“, betonte Sinner mit einem Lächeln beim Platzinterview. „Es hat mir geholfen, über die Ziellinie zu kommen.“Jannik Sinner zeigte eine gute Leistung. © APA/afp / ADRIAN DENNIS
Sinner stellte dank 13 Assen im Brooksby-Match auch eine neue Bestmarke auf. Im Jahr 2023 hatte er in sechs Matches 65 Asse geschlagen. Nun steht der Sextner nach nur drei Partien bereits bei 66. Nur Jan-Lennard Struff hat im bisherigen Verlauf noch mehr auf dem Konto (76).
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