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Jannik Sinner war im Pech. © ANSA / DANIEL HAMBURY

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Jannik Sinner war im Pech. © ANSA / DANIEL HAMBURY

Heikle Szene in Sinner-Match: Struff entschuldigt sich

Im Wimbledon-Viertelfinale zwischen Jannik Sinner und Jan-Lennard Struff sahen die Fans auf dem Court No. 1 eine ungewohnte Szene, an deren Anschluss sich der Deutsche entschuldigte.

Der Tennissport ist einer der vielen Regeln. Die Spieler müssen sich an gewisse Verhaltensweisen halten, sonst droht eine Verwarnung, eine Punktstrafe – und im schlimmsten Fall sogar die Disqualifikation. Genau eine solche Verwarnung kassierte am Dienstag Jannik Sinners Gegner Jan-Lennard Struff, der im Mittelpunkt einer äußerst unglücklichen Situation stand.


Was war passiert? Im ersten Spiel des zweiten Satzes fand der Sextner eine wertvolle Breakmöglichkeit vor. Er returnierte gut, diktierte den Ballwechsel – doch plötzlich brach Struff die Rallye ab. Der Grund: Aus seiner Tasche fiel ein Tennisball. Der Punkt musste wiederholt werden, der Deutsche wehrte den Breakball ab und gewann in der Folge auch das Spiel.

In diesem Moment fiel Jan-Lennard Struff der Ball aus der Tasche. © Screenshot

In diesem Moment fiel Jan-Lennard Struff der Ball aus der Tasche. © Screenshot


Sinner nahm die Situation gewohnt fair hin – und das, obwohl er klar benachteiligt wurde. Die Regel besagt nämlich, dass in diesen Fällen nur der gegnerische Spieler, in diesem Fall Sinner, oder der Schiedsrichter den Ballwechsel unterbrechen kann. Damien Dumusois, der an diesem Nachmittag das Match leitete, ergriff jedoch erst das Wort, als Struff das Spielen schon eingestellt hatte. Übrigens: Wäre dem Deutschen im weiteren Spielverlauf noch einmal ein Ball aus der Tasche gefallen, hätte er den Punkt direkt verloren.

Sinner lässt sich nicht beunruhigen

Auf den Satz hatte diese brisante Szene keine entscheidenden Auswirkungen: Sinner breakte im darauffolgenden Game zum 2:1, ehe er seinen Aufschlag sofort wieder verlor. Den zweiten Durchgang entschied er schließlich im Tiebreak für sich – 7:5, 7:6 und 6:3 hieß es am Ende.

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