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Jannik Sinner ist gewappnet. © AFP / FILIPPO MONTEFORTE

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Jannik Sinner ist gewappnet. © AFP / FILIPPO MONTEFORTE

„Ich hoffe, dass es warm wird“: Sinner fürchtet Hitze nicht

Das Gesprächsthema Nummer 1 in Roland Garros ist dieser Tage nicht Jannik Sinner, Novak Djokovic oder Aryna Sabalenka, sondern das Wetter. Die hohen Temperaturen jagen dem Sextner jedoch keinen Schrecken ein.

Normalerweise sind die Zuschauer in den Night Sessions bei den French Open dicht verpackt. Manch einer griff in den letzten Jahren sogar zu einer Decke, um der Kälte Einhalt zu gebieten. Diese Bilder sind in der heurigen Ausgabe nicht zu sehen, denn in der französischen Hauptstadt herrschen – mindestens bis Samstag – Temperaturen über 30 Grad Celsius.


Dies setzte den Athletinnen und Athleten am Sonntag zum Turnierstart bereits zu. Etliche Profis litten unter Krämpfen, mussten sich zwischen den Sätzen in der Umkleidekabine erfrischen und griffen beim Seitenwechsel zu kühlenden Handtüchern. Von „brutalen Bedingungen“ zum Tennisspielen ist die Rede. Umso begehrter sind die Spielansetzungen in der sogenannten Night Session bei etwas kühleren Temperaturen.

Sinner hat seine Lehren gezogen

Dieses Thema spielt in Jannik Sinners Kopf aber nur eine untergeordnete Rolle. „Es gibt zwei Aspekte, die man in Betracht nehmen muss. Der Ball fliegt bei wärmeren Bedingungen schneller durch die Luft und springt höher ab. Zudem nimmt der Aufschlag eine wichtigere Rolle ein. All diese Dinge kommen meinem Spielstil entgegen. Andererseits ist es natürlich physisch anspruchsvoller. Es geht darum, mental in einer guten Verfassung zu sein, denn der Kopf kann einem in solchen Situationen viel weiterhelfen“, betonte der Weltranglistenerste auf der Pressekonferenz.

In der Night Session sind die Temperaturen angenehmer. © ANSA / CHRISTOPHE PETIT TESSON

In der Night Session sind die Temperaturen angenehmer. © ANSA / CHRISTOPHE PETIT TESSON

Dass der Südtiroler auf dieses Thema angesprochen wird, kommt nicht von ungefähr. Im letzten Oktober musste er beim Masters-1000-Turnier von Shanghai mit Krämpfen aufgeben. Auch bei den diesjährigen Australian Open litt Sinner in seinem Drittrundenmatch gegen Eliot Spizzirri unter der starken Hitze. „Ich hoffe, dass es in den nächsten Tagen sehr heiß wird, sodass ich mich bestens darauf vorbereiten kann“, erklärte der Sextner am Samstag. „Ich habe aber schon in Indian Wells gezeigt, dass ich diesbezüglich einen großen Schritt nach vorne gemacht habe.“

Ob das Wetter Sinners Titelambitionen einen Strich durch die Rechnung macht, wird sich zeigen. In seinem Auftaktmatch gegen Clement Tabur dürfte die Hitze jedoch keine Rolle spielen, da der Topfavorit in der Night Session ab 20.15 Uhr spielt.

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