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Hat gut lachen: Jannik Sinner hat sein Erstrundenmatch in Washington gewonnen. © APA/getty / Casey Sykes

In der US-Hauptstadt: Jannik Sinner beendet die Negativserie

Dreimal in Folge hat Jannik Sinner (ATP 24) zuletzt sein Auftaktspiel verloren. Jetzt hat die Negativserie ein Ende. Beim ATP-500-Turnier in Washington gewann der Südtiroler sein Erstrundenspiel klar und deutlich.

Emil Ruusuvuori hatte am Mittwoch (Ortszeit in Washington) keine große Freude daran, gegen Jannik Sinner anzutreten. Der Finne, der in der Weltrangliste auf Platz 69 steht, konnte gegen den Sextner nicht viel ausrichten. In zwei Sätzen (6:2, 6:4) fegte Sinner den Skandinavier vom Parkett.


Sinner begann entschlossen. Gleich der erste Breakball wurde zur 2:0-Führung verwertet. In der Folge zeigte der 19-Jährige eine konzentrierte und beinahe fehlerlose Leistung. Die Entschlossenheit, die Negativspirale zu durchbrechen, war dem Südtiroler anzumerken. Und so machte Sinner kurzen Prozess mit Ruusuvuori, der sich mit zahlreichen leichten Fehler und vier Doppelfehlern selbst schwächte.

Ruusuvuori wird stärker, Sinner kontert
Im zweiten Satz wurde das Match ausgeglichener. Das lag daran, dass nun auch der Finne deutlich besser im Spiel war und konzentrierter zu Werk ging. Ruusuvuori machte viel weniger Eigenfehler, als ihm noch zu Spielbeginn unterlaufen waren. So entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, indem es erst beim Stand von 3:3 zum ersten Breakball kam – den Sinner aber nicht verwerten konnte.

Jannik Sinner zeigte beim Washington-Auftakt eine starke Leistung. © APA/getty / Casey Sykes

Ruusuvuori roch Lunte und setzte Sinner unter Druck, doch der Südtiroler konterte kühl und gab sich keine Blöße. Als dem Pusterer schließlich nur noch ein Punkt zum Sieg fehlte, zeigte er seine ganze Klasse. Der Finne konnte beim entscheidenden Game keinen einzigen Punkt für sich verbuchen und das, obwohl er selbst servierte. Nach 1.19 Stunden nutzte Sinner seinen zweiten Breakball im Satz und den ersten Matchball im Spiel und verwandelte zum 6:4.

Im Achtelfinale wartet jetzt Sebastian Korda (ATP 45). Der 21-jährige US-Amerikaner hat gegen Vasek Pospisil ebenfalls einen Zwei-Satz-Sieg errungen. Kurios: Mit Korda spielt Sinner in Washington gemeinsam das Doppel, in dem die beiden schon eine Runde weitergekommen sind. Nun treten sie als Gegner auf den Platz.

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