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Bei den French Open brodelt es. © APA/afp / THIBAUD MORITZ

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Bei den French Open brodelt es. © APA/afp / THIBAUD MORITZ

Kurioser Boykott der Stars: Ärger bei den French Open

Die French Open stehen vor der Tür – doch das Klima zwischen Spielern und Veranstaltern ist angespannt. Jetzt gibt es offenbar einen ersten, kuriosen Boykott.

Die Tennis-Superstars sind unzufrieden. Unzufrieden mit dem Preisgeld, das sie bei den Grand Slams ausgeschüttet bekommen. Während bei den Masters-Turnieren rund 22 Prozent der Einnahmen an die Spieler gehen, sind es bei den vier Major-Turnieren „nur“ 15 Prozent. Dieser Fakt gefällt der Weltelite gar nicht, weshalb in den letzten Wochen sogar Boykott-Drohungen laut wurden. Auch Jannik Sinner hat in der Causa klar Stellung bezogen.


Nun stehen die French Open an, und da dürfte es schon gleich zu einem ersten – wenn auch kuriosen – Boykott kommen. Am Freitag geht in Paris traditionell der Medientag über die Bühne, bei dem das Scheinwerferlicht immer ganz besonders auf die Topstars gerichtet ist. Allerdings werden die Medien die besten Spieler und Spielerinnen der Welt nur ganz kurz zu Gesicht bekommen.

Nach 15 Minuten ist Schluss

Wie die französische Sportzeitung L’Equipe berichtet, planen die meisten Stars, den Termin nach exakt 15 Minuten abzubrechen. Danach werden sie das Medienzentrum umgehend verlassen und keine weiteren Interviews mehr geben. Welche Spieler und Spielerinnen sich an diesem Boykott beteiligen, ist noch nicht klar. Beim Veranstalter trifft die Aktion allerdings auf Unverständnis.

„Wir bedauern diese Entscheidung der Spieler und Spielerinnen, die alle Beteiligten des Turniers benachteiligt: die Medien, die Fernsehsender, die Teams der Verbände und die gesamte Tennisfamilie, die jede Ausgabe der French Open mit Begeisterung verfolgt“, wird der Veranstalter im Bericht der L’Equipe zitiert.

Schlagwörter: Tennis French Open

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