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Jannik Sinner stemmt die Wimbledon-Trophäe in die Höhe. © APA/afp / HENRY NICHOLLS

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Jannik Sinner stemmt die Wimbledon-Trophäe in die Höhe. © APA/afp / HENRY NICHOLLS

Mama verließ das Stadion: Champion Sinner sorgt für Lacher

Superstar Jannik Sinner hat am Sonntag seinen zweiten Wimbledon-Triumph gelandet. Bei seiner Siegerrede war der Pusterer überglücklich – und zu Scherzen mit seiner Mama aufgelegt.

Jannik Sinner kannte nur noch einen Weg. Runter vom Spielfeld, ab auf die Tribüne. Mit einem breiten Lächeln stieg er die Stufen empor, um zu seiner Box zu kommen. Dort fiel er seinen Liebsten um den Hals. Zuerst dem Team mit den Trainern, dann seiner Familie mit Papa Hanspeter, Mama Siglinde und Bruder Mark, natürlich auch seiner Freundin Laila. Und drei mitgereiste enge Freunde aus Kaltern klatschten ebenfalls mit dem Sextner ab.


Ja, es waren die ganz großen Emotionen, die sich nach Sinners zweitem Wimbledon-Triumph abgespielt haben. Der Pusterer hatte an diesem Londoner Abend aber nicht nur auf dem Heiligen Rasen seine Größe gezeigt, sondern auch beim anschließenden On-Court-Interview. Nachdem er von Kate Middleton, der Prinzessin von Wales, die Trophäe überreicht bekommen hatte, schritt der Pusterer vors Mikrofon. Und er verzückte das Millionenpublikum mit seiner sympathischen Art, aber auch einem amüsanten Mama-Spruch.

Mama Siglinde hielt es nicht mehr aus

Als Sinner nämlich seiner Familie dankte, kam er auf seine Mama Siglinde zu sprechen. Sie wohnte am Sonntag dem Finale bei – zumindest in Teilen, wie auch der Superstar auf dem Feld bemerkte. „Ich habe gesehen, dass du das Stadion mehrmals verlassen hast. Ich weiß, es ist nicht einfach“, lachte der Pusterer.

Mama Siglinde (mit dem  grünen Halsband) musste nach den Aussagen von Sinner lachen. © Screenshot

Mama Siglinde (mit dem grünen Halsband) musste nach den Aussagen von Sinner lachen. © Screenshot


In der Tat fingen die TV-Kameras mehrmals den leeren Platz von Mama Siglinde ein, die bei den Spielen ihres Sohnes bekanntlich immer besonders nervös ist. „Ich muss bei seinen Matches oft spazieren gehen“, sagte Siglinde einst. Als die Kameras nach den Sinner-Aussagen auf die Mama zielten, bekamen sie ein breites Lächeln von Siglinde zu sehen.

Er würdigt Zverev und Wimbledon

Sinner zollte bei seiner Ansprache auch Gegner Alexander Zverev großen Respekt. „Du hast eines deiner großen Ziele erreicht und ein Grand-Slam-Turnier gewonnen (French Open, Anm. d. Red.), und hier bist du wieder nahe dran gewesen. Ich weiß, dass dein nächstes Ziel die Nummer 1 ist: Du bist wirklich nahe dran. Wir müssen jetzt richtig aufpassen“, so Sinner.

Sinner bekommt von Prinzessin Kate die Wimbledon-Trophäe überreicht. © ANSA / TOLGA AKMEN

Sinner bekommt von Prinzessin Kate die Wimbledon-Trophäe überreicht. © ANSA / TOLGA AKMEN


Sein erneuter Wimbledon-Triumph sei für ihn „unglaublich“, so Sinner. „Es gibt keinen schöneren Ort, an dem man Tennis spielen kann. Wenn man an einem Sonntagmorgen wie heute aufwacht, spürt man, dass das ein besonderer Tag wird. Gleichzeitig ist es für mich nicht selbstverständlich, hier ein Finale zu spielen. Danke euch für die tolle Unterstützung“, so Sinner.

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