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Voll fokussiert – das ist die Devise von Jannik Sinner vor dem Miami-Viertelfinale. © APA / RICH STORRY

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Voll fokussiert – das ist die Devise von Jannik Sinner vor dem Miami-Viertelfinale. © APA / RICH STORRY

Nach Kraftakt: Sinner will „erstmal ordentlich rasten“

Puh, das war ein hartes Stück Arbeit! Jannik Sinner hat Youngster Alex Michelsen in Miami niedergerungen und den Einzug ins Viertelfinale geschafft. Jetzt heißt es in der Sonne Floridas erstmals: Batterien laden.

Der 21-jährige Michelsen, immerhin eines der größten Talente der Tenniswelt, verlangte Sinner am späten Dienstagabend (MEZ) alles ab. Dennoch gewann der große Favorit am Ende mit 7:5 und 7:6.


Erleichtert und zugleich erschöpft absolvierte der Südtiroler danach den Interview-Marathon in den Katakomben des Hard Rock Stadiums vor den Toren Miamis. „Mein Gegner hat ein brutal starkes Match gespielt“, sagte er im nachfolgenden Audio-Interview. Zugleich aber sieht er bei sich selbst Verbesserungsbedarf und die Notwendigkeit, die Kraftreserven zu füllen.

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Sinner hat es angesprochen: Nach den vielen Strapazen darf er in Miami nun bis am Donnerstag erstmal durchschnaufen. Zugleich wird er den Ruhetag aber auch nutzen, um sich auf seinen nächsten Gegner vorzubereiten, einen alten Bekannten, Frances Tiafoe. Der Weltranglistenzweite und die aktuelle Nummer 20 standen sich in den vergangenen sieben Jahren insgesamt fünf Mal gegenüber, vier Mal gewann Sinner. „Ihn kenne ich recht gut, er ist ein gefährlicher Rechtshänder“, so Sinner.
„Wichtig ist, dass man immer auf sein nächstes Match fokussiert ist“ Jannik Sinner

Apropos gewinnen: Während Sinner von Sieg zu Sieg eilt und nach seinem Triumph in Indian Wells nun in Miami das Sunshine Double perfekt machen will, musste sein Dauerrivale Carlos Alcaraz in Florida bereits die Segel streichen. An eine Wachablösung am Tennisthron will der 24-jährige Sextner aktuell aber nicht denken. „Man kann verlieren, man kann gewinnen. So ist das im Tennis. Wichtig ist, dass man immer auf sein nächstes Match fokussiert ist – und dann werden wir ja sehen, was dabei rausspringt“, sagte Sinner. Danach verschwand er in die Umkleidekabine. Sein Regenerationsplan hat bereits begonnen.

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