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Alexander Zverev und Jannik Sinner: Der Kampf um Platz eins der Weltrangliste spitzt sich zu. © APA/afp / DIMITAR DILKOFF

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Alexander Zverev und Jannik Sinner: Der Kampf um Platz eins der Weltrangliste spitzt sich zu. © APA/afp / DIMITAR DILKOFF

Rückschlag für Zverev: So lange hat Sinner die Nummer eins sicher

Alexander Zverev sägt fleißig am Thron von Jannik Sinner, kassierte in Peking gegen Novak Djokovic aber einen empfindlichen Rückschlag im Kampf um die Nummer eins. Jannik Sinner bleibt damit zumindest während der Asien-Reise der ATP-Tour auf dem ersten Platz.

Novak Djokovic hat Alexander Zverev im Viertelfinale von Peking gestoppt – und damit gleichzeitig Jannik Sinner im Kampf um die Nummer eins der Welt Luft verschafft. Ein Titelgewinn in der chinesischen Hauptstadt hätte den zweimaligen Grand-Slam-Turniersieger in eine vielversprechende Ausgangslage gebracht, ein anschließender Sturm zum Titel beim Masters in Shanghai hätte Zverev Platz eins im ATP-Ranking beschert. Ein Szenario, das nun nicht mehr über den Konjunktiv hinauskommt.


Durch seinen Viertelfinaleinzug machte der Olympiasieger von 2021 lediglich 90 Punkte auf den Weltranglistenersten gut und liegt vor dem ATP-1000-Turnier in Shanghai 1280 Zähler hinter Sinner. Der Pustertaler hatte jüngst seine Teilnahme am Event in der Millionenstadt zwar zurückgenommen, um seinen Status als bester Spieler der Welt muss er vorerst aber nicht mehr bangen. Nach seinem Aus in der Runde der letzten 32 im Vorjahr kann Zverev maximal 950 Punkte aufholen – zu wenig, um sich zum Tennis-König zu krönen.

Zverev kann Sinner frühestens in Wien entthronen

Das verschiebt den Fokus auf das ATP-500-Turnier in Wien (26. Oktober bis 1. November). Dort würde Sinner, sollte er sich für seine erste Turnierteilnahme seit Wimbledon entscheiden, als Titelverteidiger an den Start gehen. Im Endspiel des vergangenen Jahres bezwang er übrigens Zverev, der in der österreichischen Hauptstadt 330 Punkte zu verteidigen hat.

Jannik Sinner und Alexander Zverev nach dem Wimbledonfinale 2026. © APA/afp / HENRY NICHOLLS

Jannik Sinner und Alexander Zverev nach dem Wimbledonfinale 2026. © APA/afp / HENRY NICHOLLS


Viel wird davon abhängen, wie weit Zverev in Shanghai vorstoßen wird. Sicher ist bereits jetzt: Sinner bleibt mindestens bis zum Wiener Finale die Nummer eins. Dann wird der Südtiroler Superstar insgesamt 95 Wochen an der Spitze der ATP-Weltrangliste gestanden haben.

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