
Mit schmerzverzerrtem Gesicht blieb Sinner liegen. © ANSA / ADAM VAUGHAN
Im Wimbledon: Bange Szene um Jannik Sinner
Bei Jannik Sinners Erstrundenmatch in Wimbledon ist es zu einer schlimmen Szene gekommen. Doch der Sextner hatte Glück im Unglück.
29. Juni 2026
Von: det
Jannik Sinner hat am Montag zum Auftakt von Wimbledon einen hart erkämpften Fünf-Satz-Sieg gefeiert (hier geht's zum Artikel). Dass der Sextner überhaupt im Spiel bleiben konnte, war jedoch ein Glücksfall. Denn zu Beginn des dritten Satzes im Match gegen Miomir Kecmanovic (ATP 50) ereignete sich eine Szene, die schon beim Hinsehen schmerzte.
Bei einem Ballwechsel rutschte Sinner nämlich böse aus – und dabei machte sein linkes Bein eine üble, unnatürliche Bewegung. Plötzlich wurde es auf dem Center Court ganz still, denn der Pusterer Superstar blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Gras liegen.
Sinners linkes Bein machte eine unnatürliche Bewegung. © ANSA / ADAM VAUGHAN
Erst nach einigen Momenten regte sich Sinner und massierte sich selbst im linken Hüftbereich. Diese Bewegung hat dem 24-Jährigen einen ordentlichen Schrecken eingejagt. Die herbeigeeilte Schiedsrichterin erkundigte sich nach dem Gesundheitszustand des Südtirolers, der schließlich von selbst aufstehen konnte und dafür Applaus erntete.
Den Tennis-Fans stockte bei diesen Szenen der Atem, doch Sinner hatte Glück im Unglück: Er konnte weiterspielen und wies im weiteren Verlauf des Matches keinerlei körperliche Einschränkungen auf. Schlussendlich gewann der Sextner in fünf Sätzen.
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