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Jannik Sinner & Co. haben mit Wimbledon ein Abkommen getroffen. © APA/afp / HENRY NICHOLLS

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Jannik Sinner & Co. haben mit Wimbledon ein Abkommen getroffen. © APA/afp / HENRY NICHOLLS

Sinner & Co. stellen Protest ein: „Konstruktive Treffen“

Die Wogen zwischen den besten Tennisspielerinnen und -spielern der Welt und Wimbledon haben sich nach hitzigen Tagen geglättet. Wie der All England Lawn Tennis Club (AELTC) am Montag mitteilte, legen Jannik Sinner & Co. ihren Protest auf Eis.

Die Profis haben in Wimbledon ihre medialen Pflichten auf 15 Minuten beschränkt. Darunter litten vor allem die TV-Anstalten, die neben der Pressekonferenz, die obligatorisch ist, keine individuellen Interviews führen durften. Hintergrund sind unter anderem die Diskussionen um das Preisgeld.


Demnach fordern die Spieler 16 Prozent des gesamten Turniererlöses. Trotz einer Erhöhung der Prämien um 20 Prozent in diesem Jahr liegt die Quote in Wimbledon nur bei 14,4 Prozent. Das Mitentscheidungsrecht bei Grand Slams sowie Renten und Beiträge sind die zwei weiteren zentralen Protestthemen. „Wir waren definitiv überrascht und enttäuscht“, sagte Wimbledons Turnierdirektor Jamie Baker über den Protest. „Weil wir das Gefühl hatten, dass wir große Schritte nach vorne gemacht haben. Nicht nur in den Gesprächen mit den Spielern, sondern auch bei den Dingen, die wir bereit sind zu gewähren.“

In Wimbledon ist alles angerichtet. © ANSA / ALESSANDRO DELLA VALLE

In Wimbledon ist alles angerichtet. © ANSA / ALESSANDRO DELLA VALLE


In diesem Zwist zwischen den beiden Parteien wurde nun aber offensichtlich eine Lösung gefunden. „Nach konstruktiven Gesprächen zwischen Spielervertretern und der AELTC-Führung am Wochenende haben die Spieler bestätigt, dass sie ab Montag ihre üblichen Medienverpflichtungen im Rahmen des Turniers wieder aufnehmen werden“, ist einer Pressemitteilung zu entnehmen.

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Diese Entscheidung basiere auf der Zusage von Wimbledon, konkrete Vorschläge vorzulegen, die alle drei eingangs erwähnten Punkte berücksichtigen. „Der konstruktive Dialog mit Wimbledon und den anderen Grand-Slam-Turnieren wird fortgesetzt. Die Spieler und der Club werden zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Stellungnahmen abgeben“, heißt es abschließend.

Mit dieser Pressemitteilung kann festgehalten werden: In Wimbledon dreht sich pünktlich zum Turnierstart alles nur noch ums Tennis, was sowohl den Spielern als auch dem Turnier zugutekommt.

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