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Jannik Sinners Aufschlag war an diesem Donnerstag eine Wucht. © ANSA / JASON O'BRIEN

Sinner fegt seinen Gegner gnadenlos vom Platz

Jannik Sinner ist zum ersten Mal in seiner Karriere in die dritte Runde der Australian Open eingezogen – und das auf beeindruckende Art und Weise.

Von:
Alexander Foppa

Nach seinem ungefährdeten Auftaktsieg gegen Joao Sousa hat Jannik Sinner auch seinen zweiten Auftritt in Melbourne mit Bravour gemeistert. Er ließ Steve Johnson, die Nummer 104 der Welt, beim 6:2, 6:4, 6:3 nicht den Hauch einer Chance. Das Duell, das erst nach Mitternacht (Ortszeit) zu Ende war, dauerte gerade einmal 103 Minuten.


„Es macht richtig Spaß, in diesen großen Stadien zu spielen – erst recht wenn, so wie heute, zumindest einige Fans auf den Rängen zuschauen dürfen“, sagte Sinner unmittelbar nach seinem glatten Dreisatzsieg.

Die Freude am Spiel war dem Sextner zuvor deutlich anzumerken. Mit variablen Schlägen, einer guten Grundlänge im Spiel und einem hammerharten Aufschlag setzte er Johnson arg zu. Der 32-jährige US-Amerikaner war mit Sinners Spiel maßlos überfordert, hechelte dessen Schlägen meist hinterher und konnte am Ende nie wirklich Paroli bieten.


Steve Johnson war bereits nach dem zweiten Satz sichtlich angezählt. © APA/afp / MARTIN KEEP


Sinner meldete gleich mit Spielbeginn seine Ansprüche an und zog binnen weniger Minuten auf 4:0 davon. Im zweiten Satz nahm er sich etwas zurück und ließ Johnson kurzzeitig ins Spiel kommen, doch gegen seine insgesamt 11 Asse konnte dieser wenig ausrichten. Auf der Gegenseite returnierte Sinner sicher und kraftvoll. Mit einem Break zog dieser schließlich auf 5:4 und später dann bei eigenem Service auf 6:4. Als Sinner den dritten Durchgang mit einem Break begann, war die Partie de facto entschieden.
Auch in Runde drei klarer Favorit
In der dritte Runde wartet am Samstag nun eine weitere vermeintlich lösbare Aufgabe auf Sinner. Er duelliert sich mit dem Weltranglisten-120. Taro Daniel um ein Achtelfinalticket. Der 20-jährige Südtiroler und der um acht Jahre ältere Japaner mit US-amerikanischen Wurzeln standen sich bislang noch nie gegenüber. Allerdings dürfte Sinner vorgewarnt sein: Daniel zog ohne einen einzigen Satzverlust durch die Qualifikation und die ersten beiden Runden des Hauptfelds, zuletzt schoss er den ehemaligen Weltranglistenersten Andy Murray vom Platz.

Im Achtelfinale wartet auf die beiden der Sieger des Duells zwischen Australiens Lokalmatador Alex de Minaur (ATP 42) und dem spanischen Routinier Pablo Andujar (ATP 83).



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