
Jannik Sinner hat ein anderes Programm als gedacht. © APA/afp / TIZIANA FABI
Sinner in Rom: Wenn die Auslosung (fast) hinfällig wird
Vor einer Woche wurde das Masters-Turnier in Rom ausgelost. Damals war von einem schweren Turnierbaum für Jannik Sinner die Rede. Doch alle Diskussionen sind jetzt hinfällig, denn den Südtiroler erwarten jetzt andere Gegner als gedacht.
11. Mai 2026
Von: dl
Nach der Auslosung war von einem Drittrundenmatch gegen den aufstrebenden jungen Tschechen Jakub Mensik (ATP 28) oder Matteo Berrettini die Rede. Während der Römer bei seinem Heimturnier bereits vor einigen Tagen sang- und klanglos die Segel streichen musste, verlor Mensik überraschenderweise gegen den Australier Alexei Popyrin. Die Nummer 60 der Welt ist am Montag (nicht vor 15 Uhr im SportNews-Ticker) der nächste Sinner-Gegner.
Doch Sinner ist gewarnt: Er hat gegen Popyrin schon einmal verloren – und zwar vor fünf Jahren in Madrid, wo ebenfalls auf Sand gespielt wird. Im direkten Vergleich mit dem 26-Jährigen führt Sinner aber mittlerweile mit 2:1. Popyrin schlug in Rom überraschenderweise Mensik in der Nacht auf Sonntag nach 2:12 Stunden Spielzeit in drei Sätzen. In der ersten Runde hatte der Mann aus Down Under Berrettini keine Chance gelassen.
Jannik Sinner trifft überraschenderweise auf Alexei Popyrin. © APA/afp / TIZIANA FABI
In Sinners Turnierhälfte ist mit Daniil Medvedev überhaupt nur noch ein Top-Ten-Spieler vertreten. Im möglichen Achtelfinale am Dienstag kommt es für den Pusterer auch nicht zu einem Wiedersehen mit Arthur Fils. Der junge Franzose musste bereits wegen einer Verletzung aufgeben. Auch der potenzielle Viertelfinalgegner Ben Shelton (ATP 6) ist bereits ausgeschieden. Die Tifosi in Rom träumen jetzt von einem Halbfinale zwischen Sinner und Cobolli und einem Endspiel gegen Lorenzo Musetti.
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