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Jannik Sinner (links) wurde nach der ersten Runde von Ex-Fußballer Rio Ferdinand (rechts) interviewt. © APA/afp / KARIM JAAFAR

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Jannik Sinner (links) wurde nach der ersten Runde von Ex-Fußballer Rio Ferdinand (rechts) interviewt. © APA/afp / KARIM JAAFAR

Sinner: „Jede Partie wird schwieriger“

Jannik Sinner zeigt sich in Doha in guter Verfassung. Nach einem souveränen Auftaktsieg spricht der Weltranglistenzweite über seine Form und die Bedingungen.

Die Niederlage gegen Novak Djokovic im Halbfinale der Australian Open von vor etwas mehr als zwei Wochen hat in Jannik Sinners Kopf offenbar keine Spuren hinterlassen. „Man kann nicht immer gewinnen, so ist der Sport“, sagte er noch vor dem Turnierauftakt. „Aber wir haben sofort wieder gearbeitet und an einer Reihe von Details gefeilt, die etwas Zeit brauchen, um verarbeitet zu werden.“


Das scheint dem Sextner gut gelungen zu sein. Nach seinem souveränen Auftaktsieg beim ATP-500-Turnier in Doha zeigte sich der Sextner auch abseits des Courts entspannt und selbstbewusst. Der Weltranglistenzweite sprach nach dem 6:1, 6:4 gegen Tomas Machac offen über die schwierigen Bedingungen und seine körperliche Verfassung.

Sinner (links) und Machac (rechts) klatschen sich ab. © APA/afp / KARIM JAAFAR

Sinner (links) und Machac (rechts) klatschen sich ab. © APA/afp / KARIM JAAFAR


„Heute war es mit dem Wind nicht einfach, aber man muss sich an jede Situation und jede Bedingung auf dem Platz anpassen“, erklärte der Südtiroler nach dem Match. Gegen Machac habe er gewusst, was ihn erwartet: „Wir haben schon ein paar Mal gegeneinander gespielt. Ich habe mich heute gut auf dem Platz gefühlt – auch körperlich.“

Jetzt wartet Popyrin

Mit Blick auf den weiteren Turnierverlauf versucht Sinner realistisch zu bleiben: „Jede Partie wird schwieriger. Ich hoffe, dass ich für die nächste bereit bin.“ Im Achtelfinale wartet mit Alexei Popyrin (ATP 53) ein physisch starker Gegner, gegen die Nummer 2 der Welt weiß, dass volle Konzentration gefragt sein wird.

Sinner gewann bei den US Open gegen Popyrin (im Bild). © ANSA / KENA BETANCUR

Sinner gewann bei den US Open gegen Popyrin (im Bild). © ANSA / KENA BETANCUR


Der Australier setzte sich in seiner ersten Runde klar gegen den katarischen Wildcard-Spieler Mubarak Shannan Zayid mit 6:0 und 6:2 durch. Im direkten Vergleich steht es zwischen den beiden 1:1, wobei Popyrin seinen Sieg im Jahr 2021 feiern konnte, während Sinner das letzte Aufeinandertreffen bei den US Open 2025 souverän mit 6:3, 6:2 und 6:2 gewann.

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