
Die Polin verabschiedet sich aus London. © ANSA / NEIL HALL
Titelverteidigerin raus: Auch Swiatek stolpert
Titelverteidigerin Iga Swiatek ist in Wimbledon überraschend früh gescheitert. Nach dem Ausscheiden von Elena Rybakina war es bereits die zweite große Überraschung am Samstag,
04. Juli 2026
Von: tu
Das Damenfeld von Wimbledon hat den nächsten großen Schock erlebt. Nach dem Aus von Elena Rybakina musste am Samstag auch Titelverteidigerin Iga Swiatek die Segel streichen. Die Weltranglisten-Dritte verlor in der 3. Runde gegen Alexandra Eala (WTA 32) mit 6:7 (9:11), 2:6 und verabschiedete sich damit überraschend früh aus dem Rasen-Klassiker.
Dabei begann die Partie auf dem Centre Court äußerst umkämpft. Swiatek holte sich früh das Break zum 2:1, gab diesen Vorteil aber sofort wieder aus der Hand. Danach entwickelte sich ein zähes Ringen, in dem die Polin beim Stand von 4:5 sogar einen Satzball abwehren musste. Im Tiebreak hatte schließlich Eala die besseren Nerven: Die Filipina setzte sich nach 85 Minuten mit 11:9 durch und brachte die Favoritin damit schwer ins Wanken.
Eala mit Nervenstärke
Im zweiten Satz fand Swiatek keine Antwort mehr. Die 25-Jährige leistete sich zu viele Fehler, wirkte zunehmend ratlos und verlor komplett den Rhythmus. Eala hingegen blieb mutig, aggressiv und eiskalt. Mit zwei Breaks zog die Weltranglisten-32. davon und verwertete nach 2:15 Stunden ihren Matchball zum größten Grand-Slam-Sieg ihrer Karriere.So freute sich die 21-Jährige. © APA/afp / HENRY NICHOLLS
Für Eala ist es ein historischer Erfolg. Die 21-Jährige hatte Swiatek bereits im Vorjahr in Miami besiegt und schreibt nun auch in Wimbledon Geschichte: Als erste Filipina steht sie in der zweiten Woche eines Grand-Slam-Turniers. In der nächsten Runde wartet Jasmine Paolini, die Maria Sakkari zuvor deutlich mit 6:1, 6:2 ausgeschaltet hatte.
Profil bearbeiten
Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

Kommentare (0)