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Jannik Sinner steht im Viertelfinale der Australian Open. © ANSA / JOEL CARRETT

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Jannik Sinner steht im Viertelfinale der Australian Open. © ANSA / JOEL CARRETT

Viertelfinale ahoi! Sinner jubelt, sein Gegner kocht

Jannik Sinner steht im Viertelfinale der Australian Open! Südtirols Weltstar setzte am Montag eine eindrucksvolle Serie fort – und trieb damit seinen Gegner phasenweise zur Weißglut.

17:0-Siege: So lautete vor diesem Montag Jannik Sinners Bilanz gegen italienische Tennisprofis auf der ATP-Tour. Nach dem Achtelfinale gegen Luciano Darderi (ATP 25) muss diese Statistik nach oben korrigiert werden. Der Sextner gewann gegen den Azzurro nach etwas mehr als zwei Stunden mit 6:1, 6:3, 7:6 (2), hält nun bei sagenhaften 18:0-Triumphen gegen Italiener und steht im Viertelfinale der Australian Open!


Es war ein etwas kurioses Achtelfinale, das die Fans in der Margaret Court Arena zu sehen bekamen. In den ersten beiden Sätzen spielte Sinner, der vor zwei Tagen in einer Hitzeschlacht noch enorm zu kämpfen hatte, wie entfesselt auf. Bei diesmal angenehmen Temperaturen (um die 23 Grad) war vor allem der Aufschlag des 24-Jährigen schlicht beeindruckend.

Asse-Rekord von Sinner

Ein Beispiel gefällig? Das achte Game des zweiten Satzes gewann Sinner mit vier Assen bei fünf Aufschlägen. Insgesamt schlug der 24-Jährige fantastische 19 Asse: So viele waren ihm in seiner Profikarriere noch nie gelungen. Somit benötigte Sinner lediglich 27 Minuten für den ersten Satz und 36 für den zweiten.

Luciano Darderi hatte zu kämpfen. © APA/afp / DAVID GRAY

Luciano Darderi hatte zu kämpfen. © APA/afp / DAVID GRAY


Und Darderi? Der wurde von Sinner an diesem Abend (Ortszeit) des Öfteren zur Weißglut getrieben. Mehrmals schmetterte der gebürtige Argentinier seinen Schläger wutentbrannt zu Boden, zu Beginn des zweiten Satzes drosch er zudem einen Ball völlig frustriert ins Publikum und kassierte dafür eine Verwarnung. Immer wieder gestikulierte Darderi wild und nervös mit seiner Box. Gegen den so dominanten Sinner war einfach kein Kraut gewachsen.



Das änderte sich erst im dritten Satz. Während Sinner den Fuß etwas vom Gaspedal nahm, stellte sich Darderi immer besser auf seinen Gegner ein. Der Italiener schaffte es sogar, zwei Matchbälle von Sinner beim Stand von 4:5 abzuwehren und träumte im Tie Break kurz von der Sensation, als er mit 2:0 in Führung ging. Doch dann machte Sinner sieben Punkte in Folge und so den Viertelfinal-Einzug perfekt.

Dort trifft Sinner am Mittwoch auf Ben Shelton (ATP 7), der sich im Achtelfinale gegen Casper Ruud durchsetzen konnte. Gespielt wird dann wieder in der großen Rod-Laver-Arena spielen. Am Montag war Sinner überraschend der Margaret Court Arena zugeteilt worden, also dem zweitgrößten Stadion, was den Pusterer allerdings überhaupt nicht störte. Wie man auch am Ergebnis gegen Darderi deutlich ablesen konnte.

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