
Tennis-Superstar Jannik Sinner. © ANSA / LUKAS COCH
Vor Achtelfinale: Sticheleien gegen Jannik Sinner
Jannik Sinner kehrt am Montag für das Achtelfinale auf die Bühne der Australian Open zurück. Zuvor stichelten die lokalen Medien gegen den Sextner Superstar.
25. Januar 2026
Von: det
17:0-Siege: Ja, es ist eine unfassbare Bilanz, die Jannik Sinner gegen italienische Tennisspieler vorzuweisen hat. Noch nie in seiner Karriere hat der Sextner gegen einen Azzurro verloren. Am Montag (ab 8 Uhr MEZ/SportNews-Liveticker) soll ein weiterer Sieg dazukommen. Im Achtelfinale der Australian Open bekommt es Südtirols Weltstar mit Luciano Darderi zu tun, der aktuell auf Platz 25 der Weltrangliste steht.
In Down Under war am Sonntag aber weniger das anstehende Achtelfinale ein Gesprächsthema, sondern vielmehr Sinners Drittrundensieg gegen Eliot Spizzirri. Der Pusterer hatte in jenem Match enorm mit der sengenden Hitze und den Krämpfen zu kämpfen. Eine kurze Unterbrechung, in der das Dach wegen der Heat Rule geschlossen wurde, half Sinner, wieder zu Kräften zu kommen und die Wende einzuleiten.
Aus Champion wird Crampion
Die australischen Medien rümpften danach die Nase. Aus dem „Defending Champion“, also dem Titelverteidiger, wurde Sinner zum „Defending Crampion“. Crampion ist eine Anspielung auf „cramps“, also Krämpfe. Sein Gegner Spizzirri machte die angewandte Heat Rule und die damit verbundene Schließung des Daches nicht zu einem großen Thema, einige Zeitungen schon. Sie schreiben von großem Glück, von dem Sinner gerettet wurde.Sinner ging es überhaupt nicht gut. © APA/afp / DAVID GRAY
„Sinners Glück mit der Heat Policy hilft ihm, dem Aus zu entgehen“, so die Sunday Herald Sun. Auf der Titelseite druckte die Zeitung Sunday Age ein Foto Sinners ab und schrieb dazu: „For his sins“ („für seine Sünden“), das wieder mal eine Anspielung auf Janniks Nachnamen Sinner (auf Englisch bedeutet das „Sünder“) ist. „Die Hitze gab ihm Krämpfe am ganzen Körper, die Heat Policy verschonte ihn“, heißt es in der Tageszeitung.
Sinner in den australischen Medien.
Den Pusterer selbst dürfte das weniger interessieren. Sein voller Fokus gilt dem Achtelfinale gegen Luciano Darderi. Am Montag will der Sextner an seiner makellosen Italien-Bilanz weiterfeilen.
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