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Jannik Sinner steht in Monte-Carlo  im Viertelfinale. © APA/afp / VALERY HACHE

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Jannik Sinner steht in Monte-Carlo im Viertelfinale. © APA/afp / VALERY HACHE

„Was zählt, ist der Sieg“: Sinner hält sich bedeckt

Das Achtelfinale beim Masters-1000-Turnier von Monte-Carlo forderte Jannik Sinner alles ab. Nach dem Sieg über Tomas Machac zeigte sich der 24-Jährige auf der Pressekonferenz hoch erfreut, wollte auf die Details seiner körperlichen Probleme jedoch nicht eingehen.

Jannik Sinner hatte den ersten Satz in Windeseile mit 6:1 gewonnen und Breakchancen vergeben, um auch im zweiten Abschnitt davonzuziehen, als körperliche Probleme zur Erscheinung kamen. Plötzlich wurden die Bewegungen langsamer, die Schläge unpräziser und die Sorgen in seiner Box größer. Auf 5:2 entwischte Machac, der den Durchgang letztlich über Umwege im Tiebreak gewann, ehe er im dritten Satz gegen den wiedererstarkten Sinner keine Antworten mehr fand.


Auf der Pressekonferenz drehte sich alles um Sinners Gesundheitszustand. Der Sextner hatte den Physiotherapeuten gerufen und über Schwindel geklagt. Eine medizinische Auszeit benötigte er aber nicht. „Ich bin nicht besorgt, aber wollte wissen, ob ich etwas nehmen soll“, fragte er den Physio. Was hinter seinen Problemen steckte, verriet Sinner nach der Partie nicht. „Nein, es war nicht die Hitze“, versicherte der Weltranglistenzweite.

Sinner bleibt optimistisch

„Ich bin mir bewusst, dass jeder Tag anders ist, dass ich mich jeden Tag anders fühle. Das erste Match war exzellent, heute war ich etwas in Schwierigkeiten. Von den vielen Partien, die ich in meiner Karriere schon absolviert habe, habe ich aber gelernt, mit schwierigen Phasen umzugehen. Und so ist es mir heute gelungen, im entscheidenden Moment das Niveau zu erhöhen und die richtige Energie an den Tag zu legen. Was am Ende zählt, ist der Sieg“, betonte Sinner.

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Hinsichtlich des Viertelfinals, das am Freitag nicht vor 12.30 Uhr gegen Felix Auger-Aliassime stattfindet, bleibt der Sextner zuversichtlich. „Mir ist bewusst, dass ich mich morgen steigern kann. Das ist zwar nicht garantiert, aber das Verbesserungspotenzial besteht“, betonte Sinner.

Die anwesenden Journalisten fragten den Südtiroler auch, ob die Weltrangliste und die mögliche Rückkehr an die Spitze der Tenniswelt für ihn eine Rolle spielten. „Diese Rechnereien sind Teil des Spiels. Ich glaube, dass ich und Carlos (Alcaraz, Anm. d. Red.) die Ausgangslage kennen. Aber ich bin nicht hier, um der Nummer 1 hinterherzujagen. Sonst würde ich ja auch nächste Woche spielen, was ich aber nicht tue. Sowohl Carlos als auch ich kämpfen um Titel, die Weltrangliste ist zweitrangig“, antwortete Sinner.

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