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Goalie Marco De Filippo war der beste „Azzurro“. © APA/afp / VLADIMIR SIMICEK

„Azzurri“ holen sich erwartet hohe Niederlage ab

Nach dem 0:9-Debakel zum Auftakt gegen die Schweiz setzte es für die italienische Eishockey-Nationalmannschaft im zweiten Spiel eine 0:8-Niederlage gegen die Schweden.

Die erwartete und auch in dieser Höhe nicht wirklich überraschende Niederlage haben sich die „Azzurri“ am Sonntag im zweiten Spiel der Eishockey-A-Weltmeiserschaft in Bratislava abgeholt.

Dabei schien es lange Zeit so, als könne Italien die Niederlage gegen den haushohen Favoriten aus Schweden zumindest halbwegs in Grenzen halten, nach zwei Dritteln führte der Titelverteidiger, der mit einer 2:5-Niederlage gegen Tschechien ins Turnier gestartet war, gerade mal mit 2:0. Schlussendlich lautete das Ergebnis auf der Anzeigentafel aber dennoch 8:0 für Schweden.

De Filippo hält stark
Bereits im ersten Drittel zeigte der elfmalige Weltmeister wer Herr im Hause ist. Die Schweden erspielten sich Chance um Chance und gingen bereits nach 2.10 Minuten durch Anton Lander mit 1:0 in Führung. In der Folge konnte sich Italiens Goalie Marco De Filippo Roia mehrmals auszeichnen. Der 28-Jährige, der bei Cortina im Kasten steht, hielt was zu halten war. Auch die restlichen „Azzurri“ zeigten über weite Strecken des ersten Drittels kämpferisch eine gute Leistung.
Der Führungstreffer von Lander im Video:
Lander tips it in

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Pubblicato da International Ice Hockey Federation (IIHF) su Domenica 12 maggio 2019

Über das knappe 0:1 konnten sich Alex Trivellato und Co. bei 4:17 Torschüssen nicht beklagen. Immerhin überstanden die „Azzurri“ ein Powerplay der Schweden, wurden jedoch beim eigenen Powerplay gegen Ende des ersten Drittels auch nicht zwingend gefährlich.

Die „Azzrri“ (im Bild mit Sean McMonagle) hatten nicht den Hauch einer Chance gegen Schweden (im Bild Mario Kemppe). © AP / Ronald Zak


In der zweiten Hälfte ein ähnliches Bild. Die Schweden am Drücker, das Gehäuse von De Filippo Roia quasi unter Dauerbeschuss. Während Schweden 23 Torschüsse verbuchen konnte und weit über 70 Prozent Puckbesitz hatte, kamen die „Azzurri“ so gut wie nie gefährlich vor das Tor des schwedischen Star-Goalies Henrik Lundqvist von den New York Rangers und konnten gerade Mal zwei Torschüsse vorweisen. Die schwedischen Tore wollten jedoch auch im zweiten Durchgang nicht fallen.

Nach 25.25 Minuten traf Patric Hornqvist im Powerplay (Bozens Anthony Bardaro musste in die Kühlbox) nach einem Abpraller zum 2:0. Dabei blieb es jedoch auch, De Filippo, der nach dem Spiel auch verdientermaßen zum stärksten Spieler der Italiener gewählt wurde, brachte die schwedischen Stars ein ums andere Mal zur Verzweiflung.

Joachim Ramoser und Co. kamen selten vor das Tor der Schweden. © APA/afp / VLADIMIR SIMICEK


Im Schlussdrittel brachen dann alle Dämme. Die Schweden begannen ihre Chancen kaltschnäuziger zu nutzen und beendeten das Spiel mit einem standesgemäßen Schützenfest. Oskar Lindblom (41.57) erhöhte im Powerplay auf 3:0, keine Minute später traf Marcus Kruger zum 4:0. Auch in Unterzahl spielten nur die Schweden, Lander traf beim Powerplay der „Azzurri“ zum 5:0. William Nylander, abermals Lander und Hornqvist erhöhten auf 8:0.
Der zweite Treffer von Lander zum 5:0 im Video:
Lander gets his second of the game

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Pubblicato da International Ice Hockey Federation (IIHF) su Domenica 12 maggio 2019

Bereits davor hatte es in der Gruppe B für Österreich gegen Russland eine 0:5-Niederlage gesetzt (SportNews hat berichtet). Am letzten Spieltag (20. Mai) könnte es zwischen Italien und Österreich zum Finale um den Klassenerhalt kommen.

In der Gruppe A feierte Deutschland am Sonntagnachmittag einen 2:1-Sieg gegen Dänemark.

Italien – Schweden 0:8 (0:1, 0:1, 0:6)

Italien: De Filippo Roia (Bernard); Trivellato-Pavlu, McMonagle-Helfer, Hofer-Marchetti, Zanatta-Tauferer; Bardaro-Rosa-Ramoser, Miceli-D. Kostner-Insam, Gander-Andergassen-Deluca,Hochkofler-Lambacher-Kostner
Coach: Clayton Beddoes
Schweden: Lundqvist (Markstrom); Ekman Larsson-Larsson, Ekholm-Gustafsson, Pettersson-Hagg; Nylander-Pettersson-Hornqvist, Lindblom-Kempe-Lindholm, Eriksson-Lander- Bratt, Rasmussen-Kruger-Kempe.
Coach: Rikard Groenberg
Tore: 0:1 Lander (2.10), 0:2 Hornqvist (25.25), 0:3 Lindblom (41.57), 0:4 Kruger (42.52), 0:5 Lander (48.55), 0:6 Nylander (52.33), 0:7 Lander (55.32), 0:8 Hornqvist (58.29).

Dänemark – Deutschland 1:2 (0:0,0:2,1:0)
Tore: 0:1 Plachta (31./PP), 0:2 Tiffels (40.) , 1:2 Bau (51.).
Tabelle Gruppe B
1. Tschechien 2 2 0 +8 12:4 6
2. Russland 2 2 0 +8 10:2 6
3. Schweiz 1 1 0 +9 9:0 3
4. Schweden 2 1 1 +5 10:5 3
5. Lettland 1 1 0 +3 5:2 3
6. Norwegen 2 0 2 -8 4:12 0
7. Österreich 2 0 2 -8 2:10 0
8. Italien 2 0 2 -17 0:17 0
Tabelle Gruppe A
1. Finnland 2 2 0 +4 7:3 6
2. Deutschland 2 2 0 +3 5:2 6
3. USA 2 1 1 +3 8:5 3
4. Slowakei 2 1 1 +1 6:5 3
5. Dänemark 2 1 1 0 6:6 2
6. Frankreich 2 0 2 -7 5:12 1
7. Kanada 1 0 1 -2 1:3 0
7. Großbritannien 1 0 1 -2 1:3 0


Autor: am

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