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Clayton Beddoes und sein Assistent Riku-Petteri Lehtonen (l.) kehren mit guten Eindrücken zurück. © PM FISG

EIHC: Nationaltrainer Beddoes zieht positive Bilanz

Das Happy End blieb am Sonntag aus, doch die italienische Eishockey-Nationalmannschaft kehrt mit breiter Brust von der Euro Ice Hockey Challenge in Polen heim.

Ein Overtime-Sieg gegen Ungarn, ein Suthout-Win gegen die Gastgebernation und eine klare Abschlussniederlage gegen Japan stehen den Azzurri am Ende des Viererturniers in Danzig zu Buche. Die bittere Pleite gegen die Asiaten verhinderte zwar am Ende den ersten Platz, nichtsdestotrotz spricht Auswahltrainer Clayton Beddoes von einem „positiven Ergebnis, auf das positiv stimmt in Hinblick auf die weiteren Vorbereitung auf die A-WM im kommenden Frühjahr.“ Alles in allem sei er mit diesem Wochenende sehr zufrieden.

„Dieses Team hat mit Charakterstärke überzeugt“
Clayton Beddoes
Besonders gefallen hat dem Kanadier an der italienischen Bande die Einstellung seiner Schützlinge. „Klar gibt es einige Baustellen, doch dieses junge Team hat mich mit ihrer Charakterstärke überzeugt. Hier ist mir die Aufholjagd gegen Ungarn besonders in Erinnerung.“

Ein kleiner, fader Beigeschmack bleibt allerdings auch bei Beddoes nach der abschließenden Niederlage gegen Japan hängen. „Wir haben aus allen lagen aufs Tor gefeuert, doch der Puck wollte nicht rein. Die technisch versierten Japaner haben das dagegen viel besser gelöst. Doch nun richte ich meinen Blick nach vorne.“ Viel Zeit sich mit den drei Spielen in Danzig zu beschäftigen bleibt Beddoes ohnehin nicht, denn bereits am Dienstag wird er wieder den HC Bozen im EBEL-Heimspiel gegen die Innsbrucker Haie coachen.


Autor: pm/fop

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