
Armin Auchentaller und seine Tochter Hannah Auchentaller bei den Olympischen Spielen 2026. © fop
„13 Jahre Leidenschaft“: USA verabschiedet Auchentaller
Das US-amerikanische Biathlon-Team und der Südtiroler Cheftrainer Armin Auchentaller gehen bekanntlich fortan getrennte Wege. Am Mittwochabend wurde der Antholzer mit einem emotionalen Post verabschiedet.
26. März 2026
Von: nie
„13 Jahre voller Leidenschaft, Führung und Engagement, um Leistungen zu steigern und unser Fundament zu stärken“, heißt es in dem Beitrag auf Instagram, der dank vieler Fotos einen Einblick in die Zeit von Auchentaller bei den US-Biathleten gewährt. „Dein Einfluss ging weit über Ergebnisse hinaus, und wir sind dir für immer dankbar für das Wissen, die Perspektive und das Herz, das du jeden einzelnen Tag in dieses Team eingebracht hast.“
Bereits Ende Februar hatte der US-amerikanische Verband mitgeteilt, dass Auchentaller ein neues Kapitel aufschlagen werde. „Armins Einfluss kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden“, wurde Verbandspräsident Jack Gierhart in einer Pressemitteilung zitiert. „Er kümmert sich aufrichtig um die Athleten und darum, etwas Dauerhaftes aufzubauen.“ Der 54-Jährige habe nicht nur für Ergebnisse gesorgt, sondern „auch die Kultur dieses Teams geprägt – eine, die von Respekt und Einsatzwillen getragen wird.“
Olympia in Antholz ein familiärer Höhepunkt
Für Auchentaller geht damit ein besonderer Lebensabschnitt zu Ende. „Wenn ich mich verabschiede, tue ich das mit erfülltem Herzen und tiefer Dankbarkeit“, richtete er sich in der Pressemitteilung an die US-amerikanischen Biathlon-Fans. „Für mich war das nie nur ein Job – es war eine gemeinsame Mission und eine Reise, die mich auf eine Weise gefordert und geprägt hat, die ich immer mit mir tragen werde.“Allein in den zurückliegenden zwölf Monaten gab es reichlich Höhepunkte für Auchentaller und Co. zu bejubeln: Da wären etwa die beiden Silbermedaillen seines Schützlings Campbell Wright bei der WM 2025 in Lenzerheide oder etwa der dritte Platz der Mixed-Staffel beim Weltcup von Otepää vor eineinhalb Wochen.
Einen besonderen Platz in seinem Herzen dürften aber die jüngsten Olympischen Spiele haben: Die Wettkämpfe im Schein der fünf Ringe fanden in seinem Wohnzimmer statt – und neben seinen US-Biathleten feierte seine Tochter Hannah ihr olympisches Debüt ( SportNews sprach mit beiden). Wenige Wochen nach dem familiären Höhepunkt startet Auchentaller in ein neues Kapitel. Wohin – das steht noch nicht fest.
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