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Dorothea Wierer wurde als Viertplatzierte bei der Flower Ceremony ausgezeichnet. © Pierre TEYSSOT

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Dorothea Wierer wurde als Viertplatzierte bei der Flower Ceremony ausgezeichnet. © Pierre TEYSSOT

Dorothea Wierer: „Bin froh, dass nichts passiert ist“

Italiens Biathleten hatten zum Auftakt des Hochfilzen-Weltcups einen wahren Sahnetag. Allerdings ging es Dorothea Wierer nach dem Sprintrennen erstmal um die eigene Gesundheit.

Aus Hochfilzen

Alexander Foppa

Von:
Alexander Foppa

Nach ihrem Auftaktsieg in Östersund hat Dorothea Wierer in Hochfilzen das nächste Ausrufezeichen nachgelegt: Sie belegte im Sprint den vierten Platz. Überwog im Anschluss die Freude über die Spitzenplatzierung oder doch die Enttäuschung über das verpasste Podium? „Keines von beidem“, sagte Wierer im SportNews-Gespräch.


Die 35-jährige Biathlon-Queen zog sich erstmals eine Jacke über, nahm einen Schluck warmen Tee und führte dann im Auslauf des Zielgeländes aus: „Ich bin erstmal froh, dass nichts passiert ist. Ich war richtig wackelig auf den Skiern, habe bei den Abfahrten immer wieder riskiert, auf die Nase zu fallen.“ Der Grund? Die eisige Piste „und dann bekam ich irgendwie keinen Grip unter die Skier.“

„Ich freue mich riesig für Tommy!“ Dorothea Wierer

Allerdings weiß Wierer, dass sich auf diese Leistung aufbauen lässt. „Wichtig war, endlich mal fehlerfrei durchs Schießen zu kommen. Die Ausgangslage für das Verfolgungsrennen ist super, allerdings ist das wieder ein ganz anderes Rennen. Viel wird von der Tagesform abhängen.“ Eine exzellente Tagesform hatte an diesem Freitag Wierers Teamkollege Tommaso Giacomel, der Stunden zuvor den Männer-Sprint gewann. „Ich freue mich riesig für Tommy!“, gratulierte die Pustererin, und sie prophezeit: Von ihm wird noch so viel mehr kommen, er hat das Potenzial, jedes Rennen zu gewinnen.“

Lisa Vittozzi zeigte eine gute Laufleistung, patzte aber zwei Mal am Schießstand. © Pierre TEYSSOT

Lisa Vittozzi zeigte eine gute Laufleistung, patzte aber zwei Mal am Schießstand. © Pierre TEYSSOT


Neben Wierer qualifizierten sich Lisa Vittozzi (14.), Samuela Comola (39.) und Rebecca Passler (52.) für den Verfolger. Besonders Vittozzi wird dann zum Angriff blasen. „Bei mir klappt es momentan am Schießstand nicht richtig. Wenn dort alles aufgeht, kann ich am Sonntag weiter nach vorne rücken. Meine Beine fühlen sich jedenfalls gut an.“ In die selbe Kerbe schlug Passler: „Schade, dass ich Stehendschießen gepatzt habe. Ansonsten war das heute okay.“

Weiter geht es beim Weltcup in Hochfilzen erstmal mit dem Staffelrennen. Dort wird auch Hannah Auchentaller wieder mitwirken. Sie war zuletzt stark erkältet und wurde deshalb im Sprint geschont.


Das weitere Programm in Hochfilzen:

Samstag, 13. Dezember
12 Uhr: Verfolgung Männer
14.15 Uhr: Staffel Frauen

Sonntag, 14. Dezember
12 Uhr: Staffel Männer
14.45 Uhr: Verfolgung Frauen

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