
Tommaso Giacomels Olympia-Auftritt endete mit einem Schrecken. © Felice Calabro'
Entwarnung bei Giacomel: Es geht ihm gut
Tausende Fans hielten am Freitag in Antholz den Atem an, als Tommaso Giacomel mitten im Olympia-Rennen von der Bildfläche verschwand. Jetzt gibt es eine erste Rückmeldung von den Ärzten.
20. Februar 2026
Aus Antholz

Von:
Alexander Foppa
Bange Minuten beim Massenstart in Antholz: Tommaso Giacomel musste das Rennen am Freitag völlig überraschend vorzeitig beenden – und das ausgerechnet in Führung liegend.
Nach dem zweiten Schießen bremste der 24-Jährige plötzlich ab, ließ sich an den Loipenrand treiben und ging sichtlich angeschlagen in die Hocke. Serviceleute und Trainer eilten sofort herbei. Für den Trentiner war das Rennen – und damit auch die Hoffnung auf seine erste Einzelmedaille – abrupt beendet.
Auf Schrecken folgt Erleichterung
Doch der sportliche Aspekt rückte schnell in den Hintergrund. Im Stadion machte sich spürbare Sorge breit. Giacomel wurde umgehend zum Erste-Hilfe-Container am Eingang der Südtirol Arena gebracht. Zunächst war von einem Stechen im Brustbereich die Rede, später allgemein von Unwohlsein.Tommaso Giacomel (links) musste in Führung liegend aufgeben. © ANSA / MARTIN METELKO
Rund zwei Stunden nach Rennende folgte die erhoffte Entwarnung: „Die Ärzte unterzogen ihn einer Ultraschalluntersuchung sowie einem Elektrokardiogramm, die Komplikationen ausschließen konnten“, teilte der italienische Wintersportverband mit. Inzwischen hat sich Giacomel auch selbst zum Vorfall geäußert.
Giacomel wieder im Teamhotel
Anschließend konnte Giacomel ins Teamquartier zurückkehren. Weitere Untersuchungen sind Anfang kommender Woche geplant, um die Ursache der Beschwerden vollständig abzuklären. Für den Moment aber überwiegt die Erleichterung: Italiens Biathlon-Star geht es gut – und er kann sich von diesen turbulenten Winterspielen in Antholz erholen.Zum Olympiasieger kürte sich am Freitag übrigens Johannes Dale-Skjevdal, der sich gegen seinen norwegischen Landsmann Sturla Holm Laegreid und den Franzosen Quentin Fillon Maillet durchsetzte.
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