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Lukas Hofer zieht nach der ersten Olympia-Woche  Bilanz. © ANSA/Teyssot

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Lukas Hofer zieht nach der ersten Olympia-Woche Bilanz. © ANSA/Teyssot

Hofer grüßt den Olympiasieger: „So verrückt wie wir“

Es war dramatisch, wie Martin Ponsiluoma am Sonntag in Antholz einem Rivalen die Goldmedaille entriss. Einer der ersten, der dem Schweden gratulierte, war ein langjähriger Freund aus Italiens Nationalteam.

Aus Antholz

Alexander Foppa

Von:
Alexander Foppa

Zunächt die Vorgeschichte: Es sind unzählige gemeinsame Trainingseinheiten, Weltcupreisen, Rennen und die selbe Mentalität, die Martin Ponsiluoma und Lukas Hofer verbinden. Seit einiger Zeit absolviert der Routinier aus dem Pustertal Teile der Saisonvorbereitung mit den Schweden. Sie kennen und sie schätzen sich.


Somit war es nicht weiter erstaunlich, dass Hofer Sonntagmittag einer der ersten war, die Ponsiluoma zum Olympiasieg gratulierten. Der 30-jährige Skandinavier hat das Verfolgungsrennen mit einer eiskalten letzten Schießeinheit für sich entschieden und damit dem Franzosen Emilien Jacquelin, der beim letzten Anschlag Nerven zeigte, die Medaille entrissen. „Martin ist ein richtig cooler Typ, ich gönne ihm diesen Erfolg wirklich“, so Hofer.

Martin Ponsiluoma kürte sich in der ausverkauften Biathlon-Arena in Antholz erstmals zum Olympiasieger. © APA/afp / ODD ANDERSEN

Martin Ponsiluoma kürte sich in der ausverkauften Biathlon-Arena in Antholz erstmals zum Olympiasieger. © APA/afp / ODD ANDERSEN


Diesen Erfolg des Schweden führt der Südtiroler in erster Linie auf dessen Trainingsfleiß zurück: „Ich kann euch sagen, was dieser Mann für den Erfolg aufbringt, ist wirklich außergewöhnlich. Wir ähneln uns in dieser Hinsicht sehr, die Schweden sind gleich verrückt wie wir.“ Auf seinen 13. Platz angesprochen, sagt Hofer, er sei mit der Leistung grundsätzlich zufrieden, „aber es fehlt ein Quäntchen, um noch weiter nach vorne zu springen. Ich gehe optimistisch in die zweite Olympia-Woche.“
„Das war meine beste Vorstellung bei Olympia“ Tommaso Giacomel

Ein weiterer Azzurro, der aus dem Verfolger eine gehörige Portion Zuversicht schöpft, ist Tommaso Giacomel. „Das war meine beste Vorstellung bei Olympia. Ich bin noch nicht da, wo ich eigentlich sein möchte, aber auf diese Leistung lässt sich aufbauen“, sagte Italiens Star-Biathlet, nachdem er sich vom 22. auf den neunten Platz vorgearbeitet hatte. Somit sei er jetzt bereit für die nächsten Aufgaben, meint Giacomel. Diese lauten: Staffel am Mittwoch, Massenstart am Freitag.



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