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Sturla Holm Laegreid hat sich in der Verfolgung zum Sieger gekrönt. © ANSA / TOMS KALNINS

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Sturla Holm Laegreid hat sich in der Verfolgung zum Sieger gekrönt. © ANSA / TOMS KALNINS

Laegreid schlägt den Wunderschützen um Zentimeter

Die letzte Verfolgung der Weltcup-Saison hielt für die Biathlon-Fans noch einmal ein besonderes Spektakel bereit. Der Showdown um den Sieg wurde um wenige Zentimeter entschieden.

Bis zum zweiten Schießen lieferten sich Sprintsieger Sturla Holm Laegreid, Éric Perrot und Émilien Jacquelin noch einen Dreikampf, letzterer brach aufgrund eines Schießfehlers aber weg – und öffnete damit die Tür für ein Duell, wie es in den zurückliegenden Monaten nur zu selten gab. Laegreid und Perrot klebten in der Loipe förmlich aneinander, am Schießstand blieben beide makellos. Die Entscheidung fiel schließlich auf der Zielgeraden: Die Bilder beim Photo-Finish zeigten, dass Laegreid nur um Haaresbreite vorne lag. Das Podium komplettierte Jacquelin mit einem großen Abstand (+1.11,2 Minuten/2 Strafrunden).


Dass Laegreid, der nun bei seinen jüngsten sieben Weltcup-Einsätzen stets den Sieg davontrug, im Schlussakt die Nase vorn hatte, hing auch mit seiner bärenstarken Performance auf der Strecke zusammen. Bei den letzten beiden Einlagen am Schießstand, welche die beiden Konkurrenten zeitgleich absolvierten, war Perrot nämlich insgesamt elf Sekunden schneller – von Laegreid absetzen konnte sich der französische Wunderschütze trotzdem nie.

Nächste Kristallkugel für Perrot

Den Sieg mag Perrot zwar verpasst haben, dennoch durfte sich der 24-jährige Staffel-Olympiasieger freuen: Einen Tag nach dem Triumph im Gesamtweltcup sicherte er sich auch die kleine Kristallkugel in der Verfolgung. Im Einzel hatte er diese bereits unter Dach und Fach gebracht, am Sonntag könnte im Massenstart die nächste folgen. Dort liegt er im Klassement 94 Punkte vor seinem ärgsten Rivalen Johan-Olav Botn.

Éric Perrot zog am Samstag den Kürzeren. © ANSA / HEIKO JUNGE

Éric Perrot zog am Samstag den Kürzeren. © ANSA / HEIKO JUNGE


Etwas weiter hinten einreihen mussten sich die Südtiroler Lukas Hofer (23./+3.18,9/2) und Patrick Braunhofer (33./+4.18,4/1). Hofer, der sein Ergebnis aus dem Sprint wiederholte, avancierte dabei auch zum besten Azzurro im Feld. Am Sonntag stehen am Holmenkollen die beiden letzten Wettkämpfe der Weltcup-Saison an. Den Anfang machen die Damen im Massenstart über 12,5 Kilometer um 13.45 Uhr, die Herren schließen den Biathlon-Winter mit ihrem Schlagabtausch über 15 Kilometer ab (16.30 Uhr).

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