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Flavio Roda, der Präsident des italienischen Wintersportverbandes. © FISI

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Flavio Roda, der Präsident des italienischen Wintersportverbandes. © FISI

Rebecca Passler: Das sagt FISI-Präsident Roda

Diese Nachricht schlug am Montag ein wie eine Bombe: Vier Tage vor Beginn der Olympischen Spiele in Mailand und Cortina (und natürlich Antholz) wurde bekannt, dass die Südtiroler Biathletin Rebecca Passler einen positiven Dopingtest abgegeben hat. Nun nahm der Präsident des italienischen Wintersportverbandes Stellung dazu.

Passler wurde vorsorglich vom Nationalen Antidoping-Tribunal suspendiert, nachdem sie bei einer am 26. Januar durchgeführten und von der nationalen Anti-Doping-Agentur NADO Italia angeordneten Kontrolle positiv getestet wurde. Infolgedessen wurde die Antholzerin aus der italienischen Nationalmannschaft ausgeschlossen und wird nicht an den Olympischen Spielen in ihrem Heimatdorf teilnehmen.


„Der Verband prüft den Vorfall bereits in diesen Stunden eingehend und beabsichtigt, seine Athletin an allen geeigneten Stellen zu unterstützen. Es ist unerlässlich, der Sache auf den Grund zu gehen, um jeden Zweifel auszuräumen, der die Karriere von Rebecca und das Ansehen des Verbandes schwer beeinträchtigen könnte“, erklärte FISI-Präsident Flavio Roda am Montagabend in einer ersten Stellungnahme.

Rebecca Passler wurde positiv auf Doping getestet. © Pierre Teyssot / Pentaphoto

Rebecca Passler wurde positiv auf Doping getestet. © Pierre Teyssot / Pentaphoto


Bei einer Kontrolle, die außerhalb eines Wettkampfes stattgefunden hat, wurde bei der 24-Jährigen die verbotene Substanz Letrozol nachgewiesen. Letrozol ist ein Medikament, das den Östrogenspiegel im Körper senkt, indem es ein Enzym namens Aromatase blockiert (SportNews berichtete).

Ersatznominierung wird geprüft

Auch das Nationale Olympische Komitee Italiens (CONI) hat sich inzwischen zum Dopingfall Passler geäußert: „Nachdem die Internationale Testing Agency die Positivmeldung der Athletin Rebecca Passler mitgeteilt hat, hat das CONI deren sofortigen Ausschluss aus der Mannschaft angeordnet.“ Dies gab das CONI bekannt und erklärte, man „behalte sich vor, sofern möglich, eine eventuelle Ersatznominierung“ für Passler zu prüfen.

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