
Biathlon-Ass Rebecca Passler darf zu Olympia. © Teyssot / Pierre TEYSSOT
Rebecca Passler: Wurde ihr ein Löffel Nutella zum Verhängnis?
Der Doping-Albtraum von Rebecca Passler scheint sich aufzulösen: Die Antholzerin wurde freigesprochen und darf bei den Olympischen Spielen starten. Derweil kommen neue Details ans Licht.
13. Februar 2026
Von: det
Der Fall Rebecca Passler hat in den vergangenen Tagen hohe Wellen in der Sportwelt geschlagen. Wenige Tage vor Beginn der Olympischen Spiele wurde bekannt, dass die 24-Jährige einen positiven Dopingtest abgegeben hat und somit suspendiert wurde. Nun, rund zehn Tage später, gibt’s die spektakuläre Wende: Passler wurde vor dem Berufungsgericht von Italiens Anti-Doping-Behörde NADO freigesprochen.
Passler hatte von Beginn an betont, dass es sich um einen Fall der Verunreinigung gehandelt habe, sie treffe keine Schuld. Dieser These glaubte das Gericht, heißt: Die Biathletin hat die verbotene Substanz Letrozol entweder unbeabsichtigt eingenommen oder wurde unbewusst kontaminiert.
Was ist passiert?
Letrozol ist für Sportler deshalb verboten, weil es den Östrogenspiegel senkt und so indirekt Kraft, Muskelaufbau oder Regeneration verbessern. Vor allem aber wird dieser Wirkstoff zur Behandlung von Brustkrebs genutzt. Nun berichten verschiedene italienische Medien darüber, wie die Kontamination zustande gekommen sein soll.Passler darf bei den Olympischen Spielen mitwirken. © Teyssot / Pierre TEYSSOT
So soll der verbotene Wirkstoff über gemeinsam genutzte Lebensmittel mit einem erkrankten Familienmitglied erfolgt sein, das mit einem Medikament behandelt wurde, das Letrozol enthält. Explizit soll es sich um einen Löffel Nutella handeln.
Fakt ist, dass Rebecca Passler nun freigesprochen wurde und ab Montag zu Italiens Olympischer Mannschaft stößt. Es könnte also noch gut sein, dass die ganze Sache ein Happy End bekommt – in Form eines Auftrittes bei den Winterspielen zu Hause.
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