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Lukas Hofer (links) mit dem Südtiroler Schulter-Spezialisten Philipp Moroder. © Social Media

Schon wieder: Lukas Hofer muss sich unters Messer legen

Zwei Operationen binnen weniger Wochen: Lukas Hofer hat mit dieser Meldung für Aufsehen gesorgt. Gegenüber SportNews erklärt der Montaler Biathlet die Gründe dafür.

Von:
Thomas Debelyak

Luki Hofer liegt auf dem Krankenbett, als ihn SportNews am Freitagabend erreichte. „Ich bin von der Vollnarkose noch ein bisschen beduselt“, kann der 32-jährige Pusterer schon wieder schmunzeln. Zum zweiten Mal binnen weniger Wochen musste sich der Biathlet einem chirurgischen Eingriff unterziehen. Betroffen war dabei immer die Schulter.


„Ich hatte die komplette letzte Saison mit Schmerzen an der linken Schulter zu kämpfen“, erklärt Hofer. „Das hat dazu geführt, dass ich den gesamten Winter Schmerzmittel nehmen musste und Injektionen verabreicht bekam. Ich konnte deshalb nicht immer meine volle Leistung abrufen. Als die Saison zu Ende war, habe ich mich am 29. März sofort operieren lassen.“ Der Eingriff erfolgte in Zürich bei Philipp Moroder, einem Südtiroler Spezialisten aus St. Lorenzen, der Heimatgemeinde von Hofer. Konkret handelte es sich beim Problem um eine Arthrose. „Am Schultergelenk wurde also eine Grundreinigung vorgenommen“, so Hofer.

„Ich bin positiv gestimmt, dass ich schmerzfrei in die neue Saison starten kann.“ Lukas Hofer

Schon damals untersuchte Doktor Moroder die andere Schulter von Hofer und stellte ebenfalls eine Arthrose fest. „Solange ich aber keine Schmerzen hatte, brauchte es keinen Eingriff. Als ich aber mit dem Sommertraining begonnen habe, nistete sich dasselbe Problem schleichend ein. Ich habe in den vergangenen beiden Wochen in Schweden trainiert und da entschieden, dass ich mich auch an der rechten Seite operieren lasse.“ Nach seiner Rückkehr aus Skandinavien fuhr Hofer also sofort nach Zürich, wo nach einer eingehenden Untersuchung entschieden wurde, einen chirurgischen Eingriff zu machen. Dieser erfolgte am Freitag.
In zehn Tagen wieder auf dem Fahrrad
Wie es mit Hofer nun weitergeht? „Sieben bis zehn Tage braucht es, damit die Narbe an der Schulter zuheilt. Danach kann ich wieder mit dem Training starten. Zunächst heißt es Radfahren und läuft alles nach Plan, kann ich bald wieder auf die Rollerski zurück. Weil ich aktuell sowieso eine Trainingspause hätte, verliere ich nicht viel“, freut sich Hofer und fügt an: „Ich bin positiv gestimmt, dass ich schmerzfrei in die neue Saison starten kann.“

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