
Dorothea Wierer betritt Neuland. © Social Media
Wierers neue Herausforderung: „Habe ein bisschen Angst“
Dorothea Wierer hat ihre Biathlon-Karriere im Februar beendet. Langweilig wird es der Niederrasnerin jedoch nicht. Jetzt wagt sich die 36-Jährige an eine neue Herausforderung heran.
13. September 2026
Von: leo
Am letzten Wochenende hatte Dorothea Wierer reichlich Spaß, als sie den Großen Preis von Monza besuchte und sich dabei auch mit dem späteren Rennsieger Kimi Antonelli unterhielt. Doch schon bald wird die Südtirolerin bei einem Sportevent nicht nur Zaungast sein, sondern aktiv mitmachen. Die Rede ist von einem sogenannten Hyrox, der vom 23. bis 27. September in Rom über die Bühne geht.
Wierer teilte in den sozialen Medien mit, dass sie sich zum ersten Mal in einem solchen Wettkampf messen wird. Im Rahmen eines Hyrox, einer Trendsportart, die in der Fitness-Szene immer größeren Anklang findet, müssen insgesamt acht Kilometer gelaufen werden. Nach jeweils einem Kilometer steht ein Stationstraining mit unterschiedlichen Übungen an. Da das Format überall auf der Welt identisch ist, lassen sich die Zeiten der Athleten miteinander vergleichen.
„Ich habe mich nicht viel darauf vorbereitet, aber ich habe ja noch einige Tage vor mir“, sagte Wierer. „Mein ganzes Leben war Biathlon-Training mein Fokus. Hyrox ist eine komplett andere Sportart, weswegen ich ein bisschen Angst habe. Mein Körper wird sich sicherlich anders anfühlen, aber ich denke, dass mein Hintergrund hilfreich sein wird.“
Unter zwei Stunden das Ziel
Hyrox-Profis absolvieren den Wettkampf unter einer Stunde. Wierer hofft hingegen, ihre Premiere in weniger als zwei Stunden abzuschließen. „Weil es mein erster solcher Wettkampf ist.“ Sicher ist: Wierer wird wie schon in ihrer Biathlon-Karriere alles aus sich herausholen.Profil bearbeiten
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