
Das italienische Eisschnelllauf-Team jubelt über den Erfolg. © APA/afp / DANIEL MUNOZ
Azzurri laufen in der Team-Verfolgung zu Gold
Italien gewann in der Team-Verfolgung der Männer Gold. Die USA holte Silber, während China im kleinen Finale hauchdünn Bronze holte.
17. Februar 2026
Von: tu
Italien wurde bei den Olympischen Spielen in Mailand/Cortina Olympiasieger in der Team-Verfolgung der Männer. Davide Ghiotto, Andrea Giovannini und Michele Malfatti setzten sich im Finale klar gegen die USA durch und holten damit 20 Jahre nach dem letzten Erfolg wieder Gold in dieser Disziplin. Es ist die 24. Medaille für das Austragungsland bei diesen Spielen und bereits die neunte Goldene.
Zur Rennhälfte lagen die Azzurri dabei noch rund eine halbe Sekunde zurück, steigerten sich in den Schlussrunden des Finals jedoch deutlich. Hier drehte Italien auf und nahm den Vereinigten Staaten noch 4,51 Sekunden ab. Die Siegerzeit betrug 3.39,20 Minuten und die USA musste sich klar und deutlich mit Silber begnügen.
Die Azzurri sind ein eingespieltes Team. © ANSA / ROBERT GHEMENT
Im kleinen Finale sicherte sich China die Bronzemedaille – dies aber denkbar knapp. Zwar lagen die Chinesen zwischenzeitlich fast zwei Sekunden vor den Niederlanden, doch in den Schlussrunden brach das Tempo ein. Mit 3.41,38 Minuten gewann China dann mit nur neun Hundertstelsekunden Vorsprung vor den Niederlanden. Für das Land ist es die erste olympische Medaille der Männer in diesem Bewerb.
Kanada jubelt bei den Frauen
Bei den Frauen ging der Olympiasieg in der Team-Verfolgung nach Kanada. Die Nordamerikanerinnen setzten sich im Finale in 2.55,81 Minuten gegen die Niederlande durch, die mit 0,96 Sekunden Rückstand Silber holten. Bronze sicherte sich Japan vor den USA.Profil bearbeiten
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