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Maybritt Vigl hat einen besonderen Tag hinter sich. © ANSA / TERESA SUAREZ

3 Eisschnelllauf

Maybritt Vigl hat einen besonderen Tag hinter sich. © ANSA / TERESA SUAREZ

Maybritt Vigl: Eine einmalige Atmosphäre

Für die 21-jährige Südtirolerin Maybritt Vigl erfüllte sich bei den Olympischen Winterspielen in Mailand ein weiterer sportlicher Traum: Die Athletin aus Oberinn stand überraschend auch über die 500-Meter-Sprintdistanz am Start.

Die Athletin aus Oberinn stand überraschend auch über die 500-Meter-Sprintdistanz am Start. Ursprünglich war Vigl nach ihrem Einsatz über 1000 Meter lediglich als Ersatzläuferin vorgesehen, rückte jedoch kurzfristig ins Teilnehmerfeld nach.


Möglich wurde der Start durch den verletzungsbedingten Rückzug der österreichischen Top-Sprinterin Vanessa Herzog, die ihre Olympiateilnahme aufgrund anhaltender gesundheitlicher Probleme vorzeitig beenden musste und auf einen Start über ihre Paradedisziplin verzichtete. Damit gingen schließlich Maybritt Vigl und ihre italienische Teamkollegin Serena Pergher für Italien im olympischen Sprint über 500 Meter an den Start – beide gehörten dabei zu den jüngsten Athletinnen im stark besetzten Teilnehmerfeld.

Intensive Tage und das Rittner Publikum vor Ort

Für Vigl bedeutete der zusätzliche Einsatz eine besondere Gelegenheit, nachdem sie bereits über 1000 Meter Olympia-Luft geschnuppert hatte. Die Tage vor dem Rennen waren intensiv, mit dichtem Programm und vielen neuen Eindrücken. Im Training lag der Fokus zuletzt vor allem auf kurzen, explosiven Sprints, um die nötige Höchstgeschwindigkeit für die kürzeste olympische Distanz zu schärfen. Entsprechend ging die Südtirolerin mit Zuversicht, aber auch mit vergleichsweise geringem Druck in den Wettbewerb, nachdem der Start erst kurzfristig zustande gekommen war.

Maybritt Vigl am Sonntag über die 500 Meter. © ANSA / TERESA SUAREZ

Maybritt Vigl am Sonntag über die 500 Meter. © ANSA / TERESA SUAREZ



Im Rennen belegte Vigl schließlich mit einer Zeit von 38,66 Sekunden den 24. Rang. Nach dem Lauf zeigte sie sich zufrieden und zog ein positives Fazit: „Es ist ein Auf und Ab von Gefühlen. Ich bin mit dem Rennen zufrieden. Ich hätte die ersten 100 Meter schneller starten können – im Training ist mir der Start immer besser gelungen, aber das gehört nun mal dazu. Ich habe mich nicht so gut gefühlt wie bei meinem 1000-Meter-Wettkampf vor einigen Tagen, das hängt damit zusammen, dass ich nicht so viel Zeit hatte, mich körperlich und mental auf die 500 Meter vorzubereiten. Ich habe es aber komplett genossen, mein Rittner Publikum war wieder hier und ich habe mich unglaublich gefreut. Die Stimmung im Stadion war heute generell wieder der Wahnsinn – man wird so toll angefeuert, das nehme ich auf jeden Fall mit.“

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