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Der Moment, als Pietro Sighel seine Medaillenträume begraben musste. © ANSA / TERESA SUAREZ

3 Eisschnelllauf

Der Moment, als Pietro Sighel seine Medaillenträume begraben musste. © ANSA / TERESA SUAREZ

Nach Aus im Halbfinale: Großer Frust bei Pietro Sighel

Beim Shorttrack über 500 Meter gab es am Mittwoch eine Enttäuschung für den italienischen Eisschnellläufer Pietro Sighel. Der Azzurro zeigte sich nach seinem Aus fuchsteufelswild.

Es lief das Halbfinale im Shorttrack der Männer über 500 Meter, als der Kanadier Maxime Laoun zwei Runden vor Schluss den zu diesem Zeitpunkt Zweitplatzierten Pietro Sighel leicht schubst. Der 26-Jährige verliert daraufhin die Kontrolle und knallt mit voller Wucht in die Seitenbegrenzung. Der Azzurro kann das Rennen zwar fortsetzen, hat aber keine Chance mehr auf den Einzug ins Finale.


Die Jury ergriff jedoch keine Maßnahmen – sie sprachen beiden Sportlern die Verantwortung des Kontakts zu. Daraufhin flüchtete Sighel fuchsteufelswild in die Umkleidekabinen und verzichtete daraufhin auch auf einen Start im kleinen Finale, um die Plätze sechs bis zehn zu ermitteln.

Nicht die erste Entscheidung gegen Sighel

Warum Sighel so emotional reagierte, wird mit einem Blick auf die letzten Tage klarer: Der 26-jährige Trentiner wurde zunächst über 1.000 Meter disqualifiziert, nachdem er einem Gegner durch eine regelwidrige Positionierung zum Fall brachte. Im Wettbewerb über 1.500 Meter dagegen wurde Sighel selbst zum Opfer, als er nach einem Kontakt mit dem Ukrainer Oleh Handei ausschied.

Steven Dubois aus Kanada holte sich den Sieg über 500 Meter. © ANSA / TERESA SUAREZ

Steven Dubois aus Kanada holte sich den Sieg über 500 Meter. © ANSA / TERESA SUAREZ

Nichtsdestotrotz kürte sich Steven Dubois am Mittwoch über 500 Meter zum Olympiasieger. Der Kanadier setzte sich vor den niederländerischen Brüdern Melle (Silber) und Jens van ’t Wout (Bronze) durch.

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