
Die Rittner Medaillisten.
Rittner Medaillenregen bei Junioren-Italienmeisterschaft
Am 10. und 11. Januar verwandelte sich die Arena Ritten in Klobenstein in das Zentrum des italienischen Nachwuchs-Eisschnelllaufs.
11. Januar 2026
Von: pm
Dort wurden die Junioren-Italienmeisterschaften im Sprint und Massenstart ausgetragen. Mit insgesamt 115 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war das Starterfeld groß und die Konkurrenz entsprechend stark. Der Samstag bot gute Bedingungen, die von vielen Athletinnen und Athleten für persönliche Bestzeiten genutzt wurden, während der Sonntag durch teils starke Windverhältnisse erschwert wurde.
Besonders stark präsentierte sich der Verein Ritten Sport, der mit insgesamt 19 Athletinnen und Athleten an den Start ging, sieben davon auch im Massenstartbewerb. Vor allem in der Kategorie U14 bestätigten die Rittner Läuferinnen ihre Favoritenrolle eindrucksvoll. Im Vierkampf der U14 Damen gelang sogar ein kompletter Rittner Podestplatz mit dem Sieg von Linda Fink vor Angela Zampieri und Bianca Nolli. Auch in der Kategorie U16 Damen zeigte Ritten Sport große Stärke: Miriam Steiner belegte den zweiten Platz, Sonja Ploner wurde Dritte und Laura Maccagnola Vierte, geschlagen lediglich von Marta Mittempergher aus Pergine. Bei den U16 Herren holte Andrea Iuliani souverän den Vierkampfsieg. Insgesamt verbuchte Ritten Sport im Vierkampf sechs Podestplätze sowie sechs weitere Platzierungen unter den Top Ten.
Linda Fink zeigte auf.
Auch im Massenstart überzeugten die Rittner Athletinnen und Athleten. In der Kategorie U16 Damen gewann Miriam Steiner den Bewerb, während Laura Maccagnola den dritten Rang belegte. Bei den U16 Herren feierte Ritten Sport einen Doppelsieg mit Andrea Iuliani auf Platz eins und Ryan Endrizzi auf Platz zwei. Mark Goldin verpasste hingegen um wenige Hundertstel das Podest der U18. Insgesamt erreichte der Verein im Massenstart vier Podestplätze und drei weitere Top-Ten-Platzierungen. In der Teamwertung belegte Ritten Sport am Ende den hervorragenden zweiten Platz.
Trainerin Nicola Mayr zog nach dem Rennwochenende ein überwiegend positives Fazit, wies jedoch auch auf die schwierigen Umstände hin. Viele Athletinnen und Athleten waren angeschlagen oder durch eine Grippe geschwächt, einige sogar krank oder erst kurz zuvor genesen. Potenzielle Podestkandidaten wie Laura Rathiens, Ryan Endrizzi und Mariasole Nolli mussten aufgrund ihrer Erkrankung bereits nach dem ersten Renntag aufgeben.
Trotz dieser Rückschläge und der windigen Bedingungen am Sonntag zeigte sich Mayr sehr zufrieden und glücklich mit den Leistungen der gesamten Mannschaft. Sie betonte, dass unter besseren gesundheitlichen Voraussetzungen vermutlich noch mehr Medaillen möglich gewesen wären, sprach aber dennoch von großem Einsatz, starkem Teamgeist und einer hervorragenden Mentalität innerhalb der Gruppe. Besonders hob sie den Massenstart-Sieg von Miriam Steiner hervor, der ein taktisch starkes und mutiges Rennen gezeigt habe.
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