
Die Innsbruckerin Vanessa Herzog muss ihre Olympischen Spiele beenden. © ANSA / ROBERT GHEMENT
Vor ihrer Parade-Disziplin: Nordtirolerin muss Olympia abbrechen
Eisschnellläuferin Vanessa Herzog aus Innsbruck wird bei den Olympischen Spielen in Mailand/Cortina keinen weiteren Start absolvieren. Der Grund: Eine Rückenverletzung.
10. Februar 2026
Von: cst/apa
Die am Montag über 1.000 m unter 30 Konkurrentinnen nur auf Rang 24 gekommene Nordtirolerin teilte den Entschluss am Dienstag mit. Nach massiven Rückenschmerzen in den vergangenen Wochen war die 30-Jährige gestartet, hatte danach aber einen Start über ihre eigentliche Parade-Distanz offengelassen.
Am Tag danach hieß es für die Österreicherin sozusagen „Games over“. „Jetzt ist der Punkt erreicht, an dem die Schmerzen wieder unerträglich sind. So kann ich keine Rennen fahren. Ich habe wirklich alles versucht, aber es soll einfach nicht sein.“
Zwei Mal Vierter, jetzt nicht mehr am Start: Olympia scheint für Herzog wie verhext zu sein. © APA/afp / DANIEL MUNOZ
Herzog war sowohl 2018 als auch 2022 Olympia-Vierte gewesen und vor eineinhalb Wochen nach dreiwöchiger Zwangspause wegen einer Bandscheibenvorwölbung samt beidseitiger Entzündung des Iliosakralgelenks in Mailand auf das Eis zurückgekehrt. Die Schmerzen hatten sich rund um die Weihnachtszeit erstmals eingestellt. Herzog wird nun auch ihre Saison beenden. Ob die Ex-Weltmeisterin 2030 mit dann 34 Jahren einen weiteren olympischen Anlauf auf eine Medaille nimmt, ist derzeit offen.Profil bearbeiten
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