n Rodeln Kunstbahn

Andrea Vötter (Foto: FB A. Vötter)

Andrea Vötter will wieder voll durchstarten

Nach einer Schulter-Operation im Juli will sich die 21-jährige Völserin zurück in die internationale Elite des Rodelsports zurückkämpfen. Mitte November wird Andrea Vötter nach einer letzten Kontrolle wissen, ob ihr Gesundheitszustand schon einen Start beim Weltcupauftakt in Winterberg am 26. und 27. November erlaubt.

Vor elf Monaten ging in Igls bei Innsbruck traditionsgemäß das Weltcup-Opening der Kunstbahnrodler über die Bühne. Am Start: Andrea Vötter. Die Südtirolerin belegte nach dem ersten Durchgang Rang 13, verletzte sich im zweiten Durchgang beim Anschieben an der linken Schulter und fiel stark beeinträchtigt auf Platz 23 zurück. Die Verletzung zog Vötter danach den ganzen Winter mit. Für die Völserin schauten in der Folge sogar einige Top-20-Resultate heraus – mehr war mit der lädierten Schulter für sie aber nicht drin.

Im Juli ließ sich Andrea Vötter von Dr. Alexander Irenberger von der Dolomiti Sportclinic in Gröden operieren, begann im Anschluss mit dem Aufbautraining. „Es ging alles sehr schnell. Ich habe in den letzten Wochen sehr viel in der Kraftkammer trainiert. Diese Wochewar ich zusammen mit meinen Kollegen von der Nationalmannschaft in Winterberg zum ersten Mal auf Eis. Starttraining konnte ich zwar noch keines durchführen. Ich habe mich voll aufs Fahren konzentriert“, verriet Andrea Vötter im Gespräch mit SportNews .

Die Olympiateilnehmerin von Sotschi glaube zwar nicht, dass sie beim Weltcupauftakt in Winterberg am Start sein wird. „Am 16. November muss ich zu einer Nachuntersuchung. Danach entscheide ich gemeinsam mit meinen Trainern wie es weitergeht. Ich glaube, dass ich in der zweiten Jännerhälfte zu 100 Prozent fit sein werde“, so Vötter weiter. Gerade rechtzeitig für die WM in Igls, die vom 27. bis 29. Jänner 2017 über die Bühne gehen werden. „Auf meiner Lieblingsbahn“, fügte die Rennrodlerin schmunzelnd hinzu.

Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Ein Weg, der Vötter in dieser Woche mit ihren Kollegen zum Training nach Königssee führen wird. Danach wird in Igls im Training durch den Eiskanal geflitzt. Dort kann sie sich ja schon einmal in den Saisonhöhepunkt der Saison 2016/17 hineinfühlen.


Hannes Kröss, SportNews

Autor: sportnews

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