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Federica Brignone wurde von den Gefühlen übermannt. © Screenshot

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Federica Brignone wurde von den Gefühlen übermannt. © Screenshot

Bei TV-Interview: Brignone bricht in Tränen aus

Federica Brignone hat mit ihrem sensationellen Comeback am Kronplatz für die großen Emotionen gesorgt. Danach wurde sie selbst von den Emotionen übermannt.

Man kann sich nur schwer vorstellen, wie sich die vergangenen Monate für Federica Brignone angefühlt haben. Erst der Weltmeistertitel im Riesentorlauf, dann der Gesamtweltcupsieg – und schließlich, in einem bedeutungslosen Rennen nach der Weltcup-Saison, der folgenschwere Sturz, der ihre sportliche Karriere, ihr Leben auf den Kopf stellte. Seitdem immer die Frage: Schaffe ich es, zurückzukommen? Schaffe ich es, wieder so gut zu sein wie zuvor? Schaffe ich es zu Olympia?


Nun, Brignone hat es zurückgeschafft – und wie! Am Dienstag gab die 35-Jährige aus dem Aostatal ihr Comeback am Kronplatz und verblüffte mit Platz 6 im Riesentorlauf die ganze Ski-Welt. Die Message ist klar: Auch wenn Brignone noch Schmerzen hat, auch wenn sie erst eine Handvoll Skitage in den Beinen hat – mit ihr wird bei Olympia zu rechnen sein.

Federica Brignone hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet. © APA/afp / MARCO BERTORELLO

Federica Brignone hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet. © APA/afp / MARCO BERTORELLO


Und doch sprudelten an diesem Dienstag, am Fuße der wunderschönen Erta-Piste, irgendwann die Emotionen aus Brignone heraus. Als sie nach dem Rennen zum Interview mit Eurosport Italia ging und dort auf ihre ehemalige Teamkollegin Francesca Marsaglia traf (sie ist mittlerweile TV-Expertin), war es um die tapfere Fede geschehen. „Ich bin sprachlos, was du heute geleistet hast, nachdem du so viel durchmachen musstest“, sagte Marsaglia – und sorgte mit diesen Worten dafür, dass Brignone in Tränen ausbrach.



Marsaglia nahm den Superstar in die Arme, und es waren rührende Szenen, die sich vor der Kamera abspielten. „Es war sehr hart, hierherzukommen, mit so wenigen Trainingstagen in den Beinen“, sagte Brignone schließlich mit brüchiger Stimme. „Ich kam mit viel Ungewissheit hierher und wollte mich wieder ins Spiel bringen, und es war wunderschön. Nach dem ersten Lauf wurde ich von den Emotionen übermannt, genauso wie jetzt.“ Mit Tränen in den Augen fügte sie am Ende an: „Es ist schön, wieder hier zu sein.“

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