
Franjo von Allmen rutschte in die Fangnetzte. © Screenshot
Böser Sturz: Ski-Weltmeister kommt glimpflich davon
Der Super-G von Beaver Creek wurde am Freitag bei widrigsten Bedingungen ausgetragen und führte dementsprechend zu mehreren Ausfällen. Am härtesten traf es ausgerechnet den Abfahrts-Weltmeister Franjo von Allmen.
05. Dezember 2025
Von: leo
Als sich der Schweizer mit der Nummer 14 aus dem Starthaus drückte, hatten sich die Bedingungen im Vergleich zum Rennstart deutlich verschlechtert: Starker Wind, dichter Schneefall und eine diffuse Sicht setzten den Athleten zu. Franjo von Allmen riskierte wie gewohnt dennoch Kopf und Kragen, bezahlte dafür jedoch mit einem Sturz.
Nach dem steilen Starthang rutschte der 24-Jährige in einer Rechtskurve aus und knallte in den Fangzaun. Von Allmen blieb zunächst liegen, rappelte sich dann aber auf und fuhr auf Skiern ins Ziel. Dort gab der Schweizer Skiverband schnell Entwarnung: Er habe sich keine schwere Verletzung, dafür aber starke Prellungen zugezogen.
Waldner zieht die Reißleine
Nach dem Sturz des Schweizers wurde das Rennen für rund eine halbe Stunde unterbrochen – bis sich die Wetterbedingungen etwas besserten. Zu Ende wurde der Super-G aber nicht gebracht. Nach dem Ausfall von Loic Meillard, der die Startnummer 31 auf der Brust hatte, entschied sich Renndirektor Markus Waldner zum Abbruch. Der Super-G wurde nichtsdestotrotz gewertet, weil mindestens 30 Athleten gestartet waren.Franjo von Allmen blieb unverletzt. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / SEAN M. HAFFEY
Der Sieg in Beaver Creek ging an den Österreicher Vincent Kriechmayr, der den Norweger Frederik Møller und seinen Landsmann Raphael Haaser auf die Plätze zwei und drei verwies. Dominik Paris schrammte als Vierter um 12 Hundertstel am Podium vorbei.
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