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Adrien Theaux zog sich schwerste Verletzungen zu. © Adrien Theaux / Social Media

Diese Horrorverletzung schockiert die Ski-Welt

Es sind Szenen, die beim Skifahren niemand sehen will. Und doch passieren sie immer wieder. Adrien Theaux, französischer Speed-Routinier, zog sich bei einem Sturz vergangene Woche in Copper Mountain (USA) schwerste Verletzung zu. Jetzt berichtet der 37-Jährige, wie schlimm es wirklich um ihn stand.

Adrien Theaux ist zurzeit der wohl größte Pechvogel im Ski-Zirkus. Im Jänner 2020 zog er sich einen Totalschaden im rechten Knie zu und musste fast ein Jahr lang auf seine Rückkehr hinarbeiten, die er im Dezember 2020 absolvierte. Nach der Comeback-Saison wollte der Routinier heuer wieder richtig durchstarten. Doch daraus wird nichts: Beim Super-G-Training in Copper Mountain kam der Franzose schwer zu Sturz und zog sich schlimme Verletzungen zu.


„Nach einem Fehler im Super-G rutschte ich durch die Fangnetze hinein in den Wald“, schreibt der dreimalige Weltcupsieger auf Social Media. „Die Diagnose: Fraktur des Schienbeins, Ellbogen-Verletzung mit abgerissenem Trizeps und mein Oberschenkel, der von einem Ast durchbohrt wurde.“ Die Bilder, die Theaux auf seinem Kanal mit den Fans teilte, sind nichts für schwache Nerven.


Wie der Franzose berichtet, hätte es jedoch noch schlimmer kommen können. „Ich hatte Glück im Unglück, dass keine lebenswichtigen Körperteile in Mitleidenschaft gezogen wurden. Das ist das Wichtigste“, heißt es in seinem Statement. In den USA wurde Theaux zwei Mal operiert und flog anschließend zurück in die Heimat.

„Es tut mir für Seb, meinen Skiman, und meine Trainer leid. Über ein Jahr lang haben wir großartige Arbeit geleistet, um wieder auf das Top-Niveau zu kommen. Alle Ampeln waren grün, die Eindrücke waren sehr gut und die Zeiten auch. Das ist jedoch das harte Gesetz des Lebens“, so der 37-Jährige, für den die Saison nun zu Ende ist.

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