L Ski Alpin

Ist zurück: Laura Pirovano © Pentaphoto

Ein verblüffend frühes Ski-Comeback

Sie war in der abgelaufenen Saison der große Pechvogel, jetzt kann Laura Pirovano wieder lachen: Die Italienerin ist am Freitag erstmals nach ihrem Kreuzbandriss wieder auf Skiern gestanden.

Pirovano ist eines der größten Talente, die Italien im letzten Jahrzehnt hervorgebracht hat. Das beweist nicht nur ihr Junioren-Weltmeistertitel im Riesentorlauf im Jahr 2017, sondern auch drei Top-5-Platzierungen im Weltcup, die die 24-Jährige allesamt in der vorletzten Saison in der Abfahrt eingeheimst hat. Im gerade zu Ende gegangenen Winter schien die Zeit der Trentinerin gekommen – doch nur wenige Tage vor dem Weltcup-Start in Sölden riss sich Pirovano das Kreuzband.


Die Allrounderin musste die Olympischen Spiele von zu Hause aus verfolgen, verpasste die ganze Saison verletzungsbedingt, ehe sie am Freitag, weniger als sechs Monate nach dem folgenreichen Unfall, wieder auf Schnee zurückkehrte. Sie zog ihre ersten Schwünge im Rahmen des Trainingslagers der italienischen Ski-Damen am San Pellegrino Pass. „Es schien ein Jahr her zu sein, aber es fühlt sich so an, als wäre nur ein Tag vergangen“, schrieb Pirovano in den sozialen Medien. Nun bleibt zu hoffen, dass die Italienerin vom Verletzungspech verschont bleibt und ihr ganzes Potential entfalten kann.

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